Fasswissen

Unfassbares Fass-Wissen

Es gibt Dinge über Fässer, die kann man wissen, muss man aber nicht. Interessant sind sie dennoch. Wussten Sie zum Beispiel schon, woher die Redensart „Ein Fass aufmachen“ kommt? Oder wo das größte Fass der Welt steht? Wir haben die spannendsten Fakten rund um das Fass für Sie zusammengestellt – zum Eindruck schinden beim Smalltalk oder einfach zum Schmunzeln.


Kennen Sie „Danaidenarbeit“?

So wird im allgemeinen eine qualvolle bzw. sinnlose Arbeit bezeichnet. Die Danaiden sind in der griechischen Mythologie die 50 Töchter des König Danaos, welche mit den 50 Söhnen seines Zwillingsbruders und Feindes Aigyptos zwangsverheiratet wurden. Auf den Befehl ihres Vaters hin ermordeten sie ihre Männer noch in der Hochzeitsnacht. Zur Strafe wurden sie von den Göttern dazu verurteilt, auf ewig Wasser in ein durchlöchertes Fass zu schöpfen, das nie voll werden würde.

Übrigens: Nach einer anderen Überlieferung handelte es sich um das sprichwörtliche „Fass ohne Boden“.


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Der erste Mensch, der die Niagarafälle in einem Fass hinabstürzte und überlebte,

war eine 63-jährige Lehrerin namens Annie Taylor. Ihr Fass war rund 1,40 m lang und 90 cm breit und wurde auf den Namen Queen of the mist („Königin des Nebels“) getauft. Am 24. Oktober 1901 bestieg Taylor das Fass, welches mit frischer Luft gefüllt und per Korken versiegelt wurde, und stürzte damit 53 Meter in die Tiefe. Nach der Bergung durch ihre Helfer konnte sie das Fass zur Überraschung aller sogar selbstständig wieder verlassen, musste allerdings anschließend ärztlich behandelt werden.

 

 


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Die Redewendung „Ein Fass aufmachen“ hat ihren Ursprung im Englischen.

„To make a fuss about something“ bedeutet soviel wie „Wirbel oder Aufstand um etwas machen“. Die englische Redewendung wurde im Laufe der Zeit eingedeutscht und aus dem Wort „fuss“ wurde das „Fass“. 


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So manch einer verleiht seiner Empörung Ausdruck mit dem Ausspruch „Das schlägt dem Fass den Boden aus“.

Diese Redewendung stammt ursprünglich aus Bayern. Im Jahr 1516 wurde dort das deutsche Reinheitsgebot verabschiedet, welches vorschreibt, welche Zutaten bei der Bierherstellung verwendet werden dürfen. Und wie wir Deutschen so sind, wurde die Einhaltung auch streng kontrolliert. Wenn ein Bier entdeckt wurde, das anders zubereitet worden war, wurde es vernichtet – und zwar, indem dem Fass der Boden ausgeschlagen wurde. 


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Bis 1934 stand das größte Weinfass der Welt im Kellergewölbe des Heidelberger Schlosses.

Danach wurde es vom sogenannten Dürkheimer Riesenfass abgelöst, das im genannten Jahr vom Winzer und Küfermeister Fritz Keller gebaut wurde. Für das gigantische Bauvorhaben wurden im Schwarzwald knapp 200 Tannen gefällt. Das Dürkheimer Riesenfass hat einen Durchmesser von 13,5 Metern und ein Volumen von 1,7 Millionen Litern. Befüllt wurde es allerdings nie.


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