Projektkonditionen

Qualität

  • Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 Zertifikat-Registrier-Nr.: D99/1006/1208.
    Fertigungstoleranz entsprechend der EN ISO 13920-AE.

  • Umwelt
    Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 14001 Zertifikat-Registrier-Nr.: D99/1006/1209

  • Preisbindung
    Das Angebot insgesamt ist allerdings freibleibend.
    Da die Rohstahlpreise z. Zt. extremen Schwankungen unterliegen, können nach Ablauf der Bindungsfrist Preisänderungen auftreten.

  • Gewährleistung
    24 Monate nach Lieferung bei Nachweis der durchgeführten jährlichen Wartung.
    Ausgenommen sind elektrische, drehende und bewegliche Bauteile.
    Hier gilt eine Gewährleistung von 12 Monaten nach Lieferung bei Nachweis der in der Bedienungsanleitung vorgeschriebenen Wartung.

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Experten Hotline:
0800 753-000-7

 

Wartung:

  • Für das Lagersystem ist eine jährliche Überprüfung nach BGV A1 / § 10 BetrSichV / § 4 ArbStättV erforderlich. Gerne unterstützen wir Sie hierbei durch einen Wartungsvertrag.

  • Anforderungen aus technischen Regeln und Verordnungen zur Ausführung Ihres Gefahrstofflagers Lager im Sinne der TRGS 510 sind Gebäude, Bereiche oder Räume in Gebäuden oder Bereiche im Freien, die besondere Anforderungen zum Schutz von Beschäftigten und anderen Personen erfüllen und dazu bestimmt sind, Gefahrstoffe zum Lagern aufzunehmen. Hierzu zählen auch Container oder Schränke.

  • Anforderungen an Material, Beschaffenheit und Größe des Auffangraums (Auffangwanne) sind in den wasserrechtlichen Bestimmungen (VAwS/VAUwS) geregelt (TRGS 510 5.2 (2)) Bis 100m³ Gesamtfassungsvermögen gilt: 10% der Gesamtlagermenge oder der Inhalt des größten Gebindes (TRGS 510 12.4) müssen aufgefangen werden

 

Lagerung entzündbarer Medien

  • Die Erlaubnispflicht bei der Lagerung entzündbarer Medien beginnt laut BetrSichV bei 10.000 Litern leichtentzündbarer oder extrementzündlicher Medien (H224/H225 gem. CLP-VO).

  • Sicherheitsabstände gem. TRGS 510 Anlage 7 Abs. 2 (7)

  • (8)Ortsbewegliche Behälter müssen mindestens 10 m von Gebäuden entfernt sein.

  • Bei ausschließlich passiver Lagerung mit einer Gesamtlagermenge unter 200 l ist ein Abstand vom Gebäude von 3 m sowie bei Behälter von mehr als 200 l und weniger als 1.000 l ein Abstand vom Gebäude von 5 m ausreichend. Die Abstände können entfallen, wenn zwischen dem Gebäude und den Behältern feuerbeständige Bauteile (z.B. Feuerwiderstandsklasse F 90 gemäß DIN 4102) in ausrechender Höhe und Breite vorhanden sind Luftwechsel und Exzoneneinteilung gem. TRGS 510 Anlage 7

  • Bei passiver Lagerung in gefahrgutrechtlich zugelassenen, dichten Behältern (bis max. 1.000l) muss ein ständig wirksamer 0,4-facher Luftwechsel gewährleistet sein, der gesamte Raum (bis 100m³) ist in Zone 2 einzustufen. Entsprechen die Lagerbehälter nicht den in Absatz 2 genannten Anforderungen, muss in Lagerräumen ständig ein mindestens fünffacher Luftwechsel in der Stunde gewährleistet sein. Die Lagerräume sind in Zone 2 einzustufen, wenn keine Ab- oder Umfüllungen erfolgen.

  • Wird im Lagerbereich ab- bzw. umgefüllt, wird dieser Bereich bei einem 5-fachen Luftwechsel (wirksam in Bodennähe) in die Ex-Schutzzone 1 eingestuft (TRbF 20.8.3.2 (7)). Bei aktiver Lagerung (Ab- oder Umfüllen) sind die Tätigkeiten separat in der Gefährdungsbeurteilung durch den Betreiber nach TRGS 400 zu bewerten und die notwendigen Schutzmaßnahmen zusätzlich zu ergreifen. (TRGS 510 Abs.1 (6))Verweis bei physikalisch – chemischen Gefährdungen (Vermeidung von Brand- und Explosionsgefahr) auf ergänzende Schutzmaßnahmen nach GefStoffV. §11 und Anhang I Nr. 1 Der 0,4-fache Luftwechsel kann durch natürliche oder technische Lüftung realisiert werden. Der 5-fache Luftwechsel ist durch technische Lüftung zu realisieren. Im Lager mit einem mind. 2-fachen Luftwechsel ist die Wirksamkeit der Lüftung zu überwachen, z.B. durch einen Strömungswächter (TRGS 510 Anlage 7 Abs.1 (5) bzw. TRbF 20 (3) Abs. 5.4.2 (11)).Siehe auch: TRGS 510 1 (6): Gefährdungsbeurteilung durch den Betreiber bei aktiver Lagerun

 

Lagerung brennbarer  Medien

  • Bei der Lagerung u.a. von Flüssigkeiten der LGK 10 (FP>60°C) sowie Feststoffen der LGK 11 ist der bauliche Brandschutz nach Art und Umfang im Einzelnen nach den örtlichen und betrieblichen Verhältnissen festzulegen, wenn diese Gefahrstoffe in gefahrdrohenden Mengen (LGK 10 > 200kg; LGK 11 >> 200kg) gelagert werden. (TRGS 510 (6))

 

Wichtige Vorschriften beim Lagern von „Organischen Peroxide“

  • Es gelten die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung und der Unfallverhütungsvorschrift „Organische Peroxide“ (BGV B4). Die UVV „Organische Peroxide“ regelt Tätigkeiten mit allen organischen Peroxiden, soweit sie mengen- und konzentrationsbedingt in den Geltungsbereich gemäß § 1 dieser UVV fallen Organische Peroxide werden in Abhängigkeit von ihrer Abbrandgeschwindigkeit den Gefahrgruppen OP Ia, OP Ib, OP II, OP III und OP IV zugeordnet. In dieser Reihenfolge nehmen die Abbrandraten ab. Die Gefahrgruppen dienen zur Festlegung der erforderlichen Schutzmaßnahmen, insbesondere der Sicherheitsabstände und der Druckentlastungsflächen.

  • Die Gefahrgruppen können dem Anhang 2 der UVV „Organische Peroxide“ (BGV B4) entnommen werden. Die aktuelle Version ist einzusehen auf der Homepage der BG Chemie oder auf der Homepage der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) Druckentlastungsflächen für Läger sind gemäß der Durchführungs¬anweisung zu § 7 Absatz 6 der UVV „Organische Peroxide“ in Abhängigkeit von den Gefahrgruppen zu berechnen.

  • Ist bei Tätigkeiten mit organischen Peroxiden die Entstehung von explosionsfähiger Atmosphäre nicht sicher auszuschließen, so sind § 3 „Gefährdungsbeurteilung“ und § 5 „Explosionsgefährdete Bereiche“ der Betriebssicherheitsverordnung anzuwenden. In diesem Fall ist nach § 6 der Betriebssicherheitsverordnung ein Explosionsschutzdokument zu erstellen.

  • Es sind die Sicherheitsabstände gemäß § 5 Absatz 1 der UVV „Organische Peroxide“ einzuhalten. Ausgenommen sind Gebäude, in denen nur Tätigkeiten mit organischen Peroxiden der Gefahrgruppe OP IV ausgeübt werden. Die Berechnung der Sicherheitsabstände und der eventuell anzusetzenden Reduzierungen erfolgt gemäß Anhang 1 der UVV „Organische Peroxide“. Hier sind auch Kriterien beschrieben, die eine Verringerung der Sicherheitsabstände ermöglichen Sicherheitsabstände sind die innerbetrieblich einzuhaltenden Abstände. Sie werden gemäß den Anforderungen der UVV „Organische Peroxide“ (BGV B4) und der 2. Verordnung zum Sprengstoffgesetz (2. SprengV) bestimmt. Darüber hinaus werden in der 2. Sprengstoffverordnung Schutzabstände gefordert.

 

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Weitere Hinweise:

  • Technische Änderungen vorbehalten. Abbildungen und Skizzen ähnlich.

  • Änderungen nach Auftragserteilung sind nach der von Ihnen erteilten Freigabe unter Berücksichtigung von Terminverschiebungen und Erstattung evtl. entstehender Mehrkosten möglich.

  • Es gelten unsere bekannten AGB die in ständig aktueller Fassung unter www.denios.de vorliegen.

  • Sollte es nach Anzeige der Lieferbereitschaft zur Terminverschiebung Ihrerseits kommen, kann die Ware gegen Erstattung der Kosten in unserem Werk eingelagert werden.

Ständig aktualisierte Informationen finden Sie auch im Internet unter www.denios.de