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mikrobiologische Sicherheitswerkbänke

(1 Artikel in 6 Ausführungen)

Mikrobiologische Sicherheitswerkbänke nach EN 12469 sorgen im Labor für maximale Sicherheit im Umgang mit biologischen Stoffen. Dank gezielter Luftführung und leistungsfähiger HEPA-Filter verbleiben die Biostoffe im Arbeitsbereich und bleiben vor Verunreinigungen geschützt. So wird ein effektiver Schutz für Anwender, Proben und die Umgebung gewährleistet.

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FAQ für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke

Was ist eine mikrobiologische Sicherheitswerkbank?

Eine mikrobiologische Sicherheitswerkbank ist ein speziell entwickelter Arbeitsplatz für Labore, der mittels gezielter Luftströmung und HEPA-Filtration den Anwender, das Produkt und die Umgebung vor luftgetragenen Mikroorganismen, Sporen und Bioaerosolen wirksam schützt. Sie ist essenziell bei der Arbeit mit pathogenen Organismen, Zellkulturen und anderen sensiblen biologischen Substanzen.

Welche Klassen von mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken gibt es?

Es gibt drei Hauptklassen:

  • Klasse I: Bietet Personenschutz und Schutz der Umwelt, schützt jedoch nicht das Produkt selbst vor Kontamination. Luft wird eingesaugt und durch einen Schwebstofffilter gereinigt.

  • Klasse II: Gewährleistet Schutz für Anwender, Umwelt und das bearbeitete Produkt. Laminarer Luftstrom (Downflow) schützt die Probe, während die Abluft ebenfalls gefiltert wird – der Standard in Forschungs- und Diagnostiklaboren.

  • Klasse III: Bietet den höchsten Schutz für Anwender, Produkt und Umgebung. Die Werkbank ist vollständig geschlossen, Arbeiten erfolgen über eingebettete Handschuhe (Glove Box), der Betrieb erfolgt unter Unterdruck mit mehrfacher Filtration.

Wie funktioniert eine mikrobiologische Sicherheitswerkbank?

Mikrobiologische Sicherheitswerkbänke nutzen gerichtete Luftströme und hocheffiziente HEPA- oder ULPA-Filter, um schädliche Aerosole sicher zurückzuhalten. Die Luft strömt kontrolliert in den Arbeitsraum ein, passiert Filter und verhindert so, dass gefährliche Partikel entweichen. Je nach Werkbanktyp sind unterschiedliche Filter- und Umluftkonzepte realisiert, um Anwender, Produkt und Umgebung zu sichern.

Welche Regularien und Normen sind relevant?

  • EN 12469: Europäische Norm für mikrobiologische Sicherheitswerkbänke, mit Fokus auf Schutzfunktionen, Leistungskriterien, Prüfverfahren und Klassifizierung in Klasse I, II, III.

  • NSF/ANSI 49: Amerikanischer Standard für Biosafety Cabinets, speziell für Klasse II; regelt Design, Leistung und Qualitätssicherung.

  • BMBL (Biosafety in Microbiological and Biomedical Laboratories): Wichtiges Leitdokument zu Biosicherheitspraktiken, z.B. für Schutzstufen (BSL 1–4).

Welche Aspekte sorgen für Ergonomie und Sicherheit?

Neue Generationen von mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken setzen verstärkt auf ergonomisches Design für komfortables Arbeiten (weniger Ermüdung, optimale Sicht, blendfreie Beleuchtung), intuitive Bedienung (Touch-Displays), leisen Betrieb und energieeffiziente Technik. Alarm- und Überwachungssysteme garantieren konstanten Schutz auch bei laufender Nutzung.

Wo werden mikrobiologische Sicherheitswerkbänke eingesetzt?

Mikrobiologische Sicherheitswerkbänke sind essenziell für Labore aus den Bereichen Mikrobiologie, Molekularbiologie, Zellkultur, Pharmazie, biomedizinische Forschung, Diagnostik, Tierforschung und Herstellung steriler Präparate. Sie kommen vor allem in klassischen Laboren, Reinräumen, Forschungseinrichtungen, Kliniken und biotechnologischen Unternehmen zum Einsatz.

Welche Filtrationsarten gibt es in mikrobiologischen Sicherheitswerkbänken?

  • HEPA-Filter: Standard, entfernt mindestens 99,995 % aller Partikel ≥ 0,3 µm (nach EN 1822-1:2019), schützt vor Partikeln und Bioaerosolen in Zu- und Abluft.

  • ULPA-Filter: Noch feinere Filtration (bis zu 99,9995 % bei kleineren Partikeln, U15-Klasse).

  • Vorfilter: Verlängern die Lebensdauer der Hauptfilter, halten Grobstaub oder Pollen zurück.

  • Aktivkohlefilter: Optional zum Schutz vor chemischen Dämpfen (Einsatz abhängig vom Laborbedarf).

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