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Konfigurierbare Notduschen

(4 Artikel in 8 Ausführungen)

Bei chemischen, biologischen oder thermischen Unfällen zählt jede Sekunde. Eine konfigurierbare Notdusche stellt sicher, dass Soforthilfe genau dort verfügbar ist, wo sie gebraucht wird, angepasst an Aufstellort, Wasserversorgung, Umgebungstemperatur und branchenspezifische Anforderungen.

Die konfigurierbaren Körpernotduschen von DENIOS werden projektspezifisch geplant und im eigenen Werk gefertigt. Das Sortiment umfasst Modelle mit und ohne Wasseranschluss, darunter Tanknotduschen, Thermonotduschen, mobile Lösungen und frostsichere Ausführungen.

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Konfigurierbare Körpernotduschen – Planung, Normen und Ausführungen

Konfigurierbare Körpernotduschen von DENIOS sind auf die jeweilige Arbeitsumgebung in Ausführung, Ausstattung und Standort abgestimmt. Das erhöht die Nutzungsakzeptanz, denn eine Notdusche, die passt, wird im Ernstfall auch tatsächlich genutzt, etwa bei chemischen, biologischen oder thermischen Unfällen.

Je nach Bedarf lassen sich verschiedene Komponenten ergänzen. Signalsäulen machen den Notfallort sofort sichtbar, Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder sorgen für Orientierung bei schlechten Sichtverhältnissen und Seiten- sowie Rückwände ermöglichen den Aufbau einer kompakten Notduschenkabine für zusätzlichen Schutz und einen geordneten Einsatz im Notfall.

Warum konfigurierbare Notduschen sinnvoll sind

Standardlösungen stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn besondere Bedingungen vorliegen, kein Wasseranschluss, Frostgefahr, explosionsgefährdete Bereiche oder ein wechselnder Aufstellort. Konfigurierbare Notduschen lösen genau diese Probleme.

Sie lassen sich exakt auf die Bedingungen vor Ort abstimmen. Innen- oder Außenbereich, stationär oder mobil, mit oder ohne bauseitige Wasserversorgung. Zusätzliche Komponenten wie Augenduschen, Signalsäulen, Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder sowie Seiten- und Rückwände für eine kompakte Notduschenkabine ermöglichen eine individuelle Ausstattung. Entscheidend ist: Eine bedarfsgerecht ausgeführte Notdusche wird im Ernstfall tatsächlich genutzt und genau das kann Leben retten.

Welche Ausführungen gibt es und wann passt welche?

Ausführung Besonderheit Typischer Einsatz
Tanknotdusche Kein Wasseranschluss nötig Außenbereiche, Baustellen, abgelegene Standorte
Thermonotdusche Integrierte Warmwasseraufbereitung Bereiche mit Anforderung an temperiertes Spülwasser
Mobile Tanknotdusche Transportierbar per Kran, Gabelstapler oder Handameise Wechselnde Einsatzorte, temporäre Arbeitsbereiche
Frostsichere Körpernotdusche Edelstahl, selbstentleerend Außenanlagen, Kälteumgebungen

Alle Modelle können mit einer Augendusche kombiniert und auf Wunsch für den Einsatz in Ex-Zonen ausgelegt werden.

Notdusche ohne Wasseranschluss: Tanknotduschen und mobile Lösungen

Überall dort, wo keine Wasserleitung verfügbar ist, bieten Tanknotduschen die richtige Lösung. Der integrierte Tank stellt die notwendige Wassermenge bereit, unabhängig von vorhandener Infrastruktur.

Tankgröße und Volumenstromregler müssen so gewählt werden, dass die nach DIN EN 15154 geforderte Spüldauer von mindestens 15 Minuten sichergestellt ist.

Die mobile Tanknotdusche geht noch einen Schritt weiter. Sie verfügt über einen integrierten Tank mit 230 Litern und lässt sich per Kran, Gabelstapler, Handameise oder Transportfahrzeug flexibel an jeden Einsatzort bringen. Die Auslösung erfolgt über ein leicht zugängliches Ventil – Wasser fließt sofort. Ideal für Baustellen, Wechselstandorte und temporäre Arbeitsbereiche, in denen eine stationäre Installation nicht möglich ist.

Bei beiden Varianten gilt: Stehendes Wasser im Tank kann verkeimen. Daher ist ein regelmäßiger Wasserwechsel und ggf. eine Desinfektion erforderlich.

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Frostsichere Notduschen für Außenbereiche

Im Außeneinsatz oder in unbeheizten Bereichen besteht das Risiko, dass Leitungen und Ventile einfrieren, genau dann, wenn die Anlage gebraucht wird. Frostsichere Körpernotduschen aus Edelstahl sind selbst entleerend. Nach jeder Auslösung läuft das Wasser vollständig ab, sodass keine frostgefährdeten Wasserreste in der Anlage verbleiben.

Für Standorte mit dauerhafter Kälteexposition empfiehlt sich die Kombination mit einem Frostschutzkit oder der Thermonotdusche mit integrierter Warmwasseraufbereitung.

Normen, Prüfpflichten und gesetzliche Anforderungen

Konfigurierbare Notduschen müssen den Vorgaben des Arbeitsschutzes entsprechen.

Die wichtigsten Grundlagen:

  • DIN EN 15154: Mindestdurchflussmenge 60 l/min, Auslösung in max. 1 Sekunde, Spüldauer mind. 15 Minuten, Erreichbarkeit innerhalb von 10 Sekunden

  • DGUV Information 213-057: Praxishinweise zu Auswahl, Aufstellung und Betrieb

  • GefStoffV / BetrSichV: Pflicht zur Bereitstellung und Funktionssicherung von Erste-Hilfe-Einrichtungen

  • ATEX: Bei Ex-Zonen zusätzlich Ex-Schutz-Anforderungen beachten

Zur Prüfpflicht empfiehlt die DGUV eine wöchentliche Funktionsprüfung sowie eine jährliche Inspektion durch eine fachkundige Person, beides sollte dokumentiert werden.

Häufige Fragen (FAQ) zu konfigurierbaren Notduschen

Wie weit darf eine Notdusche vom Arbeitsplatz entfernt sein?

Laut DIN EN 15154 muss die Notdusche innerhalb von maximal 10 Sekunden erreichbar sein, das entspricht je nach Umgebung etwa 10–15 Metern.

Wie oft muss eine Notdusche geprüft werden?

Die DGUV empfiehlt eine wöchentliche Funktionsprüfung und eine jährliche Inspektion durch eine fachkundige Person. Alle Prüfungen sollten dokumentiert werden.

Was ist der Unterschied zwischen Tanknotdusche und Thermonotdusche?

Die Tanknotdusche liefert kaltes Wasser aus einem integrierten Tank ohne Wasseranschluss. Die Thermonotdusche verfügt zusätzlich über eine Warmwasseraufbereitung, wichtig dort, wo temperiertes Spülwasser erforderlich ist.

Können konfigurierbare Notduschen in Ex-Zonen eingesetzt werden?

Ja, sofern die Ausführung entsprechend ausgelegt ist. DENIOS plant konfigurierbare Notduschen auf Wunsch für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen nach ATEX.

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