Fluchtwegkennzeichnung


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Welche Fluchtwegkennzeichnung ist notwendig?

Anwendungsbeispiel Fluchtwegkennzeichnung

Anforderungen an Sicherheitskennzeichnungen und Leitsysteme für den Notfall sind in den technischen Regeln für Arbeitsstätten festgelegt. Sie geben u.a. vor, welche Fluchtwege eingehalten werden müssen und die entsprechende Kennzeichnung. Der Arbeitgeber ist verpflichtet anhand dieser Vorgaben einen Flucht- und Rettungsplan für den Betrieb zu erstellen. Dabei müssen je nach Mitarbeiteranzahl bestimmte Abstände eingehalten werden. Außerdem sind dabei besondere Gegebenheiten zu beachten, beispielsweise falls der kürzeste Fluchtweg durch eine Ex-Zone führt. Alternative Routen und sichere Fluchtmöglichkeiten sollten schon bei dem Bau der Betriebsstätte beachtet werden.

Fluchtwege müssen klar mit den entsprechenden Hinweisschildern gekennzeichnet werden. Diese müssen an geeigneten Stellen angebracht werden. Zusätzlich sollten auf deren Grundlage regelmäßig Räumungsübungen durchgeführt werden.

Für sicherheitsrelevante Hinweise wie Rettungswege und Brandschutz sind dauerhafte Schilder anzubringen. Kurzfristige Änderungen können auch durch Leucht- oder Schallzeichen kommuniziert werden. Die Einrichtung beider Rettungszeichen richten sich nach der Gefährdungsbeurteilung. Doppelte oder überflüssig gewordene Sicherheitszeichen sollten entfernt werden, um im Notfall keine Verwirrung zu erzeugen.


Welche Bereiche oder Anlagen müssen Sicherheitskennzeichen aufweisen?

Folgende Bereiche, Wege oder Stationen sollten mit den entsprechenden Zeichen dauerhaft gekennzeichnet sein:

 

  • Feuerlöscher, Löschschlauch, Geräte zur Brandbekämpfung
  • Notausgänge, Notausstiege und Richtungspfeile
  • „Aufzug im Brandfall nicht benutzen“
  • „Brandschutztür stets geschlossen halten“
  • Erste Hilfe, Arzt, Krankentrage
  • Augen- und Notduschen
  • Sammelstelle
  • Brandmelder, Notruftelefon
Feuerlöscher Kennzeichnungsschild