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Gefahrstofflagerung

Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen

Gefahrstofflagerung hat viele Facetten. Bei DENIOS profitieren Sie von der europaweit größten Auswahl zertifizierter Produkte rund um die Lagerung und das Handling von Gefahrstoffen. Geprüft und zugelassen vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) gewährleisten unsere maßgeschneiderten Lösungen eine gesetzeskonforme und effiziente Lagerung von entzündbaren, brandfördernden, giftigen oder wassergefährdenden Stoffen.

Auffangwannen
Auffangwannen aus dem DENIOS Sortiment sind TÜV-/ MPA geprüft. Das umfangreiche Produktportfolio bietet Auffangwannen zum Lagern und Abfüllen, mobile Auffangwannen für den Transport, spezielle Auffangwannen für IBC/ KTC und großflächige Auffangwannen für den Schutz großer Flächen.

Abfüllstationen

Perfekt dosieren und Flüssigkeiten komfortabel abfüllen: Für Ihren optimalen Betriebsablauf bietet DENIOS eine Vielzahl an passgenauen Abfüllstationen.

Flächenschutz-Systeme

Flächenschutzsysteme sind spezielle Bodenelemente mit integriertem Auffangschutz, wahlweise aus Kunststoff oder Stahl, zum Schutz größerer Flächen. Profitieren Sie von optimaler Zugänglichkeit durch bedarfsgerechte Auffahrrampen.

Gefahrstofflager
Gefahrstofflager von DENIOS gewährleisten in Ihrem Unternehmen die gesetzeskonforme und effiziente Lagerung von entzündbaren, brandfördernden, giftigen oder wassergefährdenden Stoffen. Jedes Lager für Gefahrstoffe von DENIOS ist zugelassen und sicher. Unsere zertifizierten Gefahrstofflager sind modular, mobil und effizient. Mit individueller Ausstattung bieten wir Ihnen immer eine maßgeschneiderte Lösung. Ihr Vorteil: Viele Gefahrstofflager-Typen sind kurzfristig lieferbar!

Brandschutzlager
Brandschutzlager (BMC) und Brandschutzregallager (FBM) bieten Ihnen höchsten Schutz für die Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten und brennbarer Gefahrstoffe. Brandschutzlager von DENIOS haben Brandkammertests über 120 Minuten nach DIN EN 13501 bei einer akkreditierten Zulassungsstelle bestanden. Die Gesamtsysteme sind in Anlehnung an DIN EN 13501-2 eingestuft in REI 120 und damit konform zu relevanten EU-Richtlinien. Brandschutzlager von DENIOS bieten gemäß TRGS 510 höchsten Brandschutz und Explosionsschutz.

Regale zur Gefahrstofflagerung
Kleingebinderegale, Fassregale, Palettenregale und Regalwannen zum Nachrüsten eignen sich zur Lagerung unterschiedlichster Gebinde und gewährleisten eine sichere und gesetzeskonforme Lagerung Ihrer Gefahrstoffe.

Gefahrstoffschränke
Gefahrstoffschränke bieten perfekten Brandschutz bei der Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten am Arbeitsplatz. Bei DENIOS wählen Sie aus einem großen Sortiment: Zum Beispiel Gefahrstoffschränke mit Flügeltüren oder die platzsparende Varianten des Gefahrstoffschranks mit Falttür.

Gasflaschenlagerung
Abhängig davon, ob Sie Ihr Gasflaschenlager im Gebäude oder im Freien errichten und ob der ausreichende Abstand zu anderen Gefahrenquellen gewährleistet ist, bietet DENIOS Ihnen immer die passenden Produkte zur Gasflaschenlagerung. Gasflaschenschränke, Gasflaschenlager mit Brandschutz und Zubehör zum Transport bieten optimalen Schutz.

Gefahrstoffdepots für Kleingebinde und Fässer

Vielseitig einsetzbar, robust und witterungsbeständig: Gefahrstoffdepots aus Kunststoff wie das PolySafe Depot für wassergefährdene Stoffe und aggressive Chemikalien. Alternativ bieten wir Ihnen zur Aufstellung im Freien oder im Gebäude Gefahrstoffdepots aus Stahl zur vorschriftsmäßigen Lagerung von wassergefährdenen Stoffen (WGK 1-3) und entzündbaren Flüssigkeiten (H 224-226). DENIOS Gefahrstoffdepots bieten zertifizierte Sicherheit und eine Zulassung für die Lagerung entzündlicher Flüssigkeiten.

 


Lagerung Ihrer Gefahrstoffe mit DENIOS

Von Lagerung spricht der Gesetzgeber, sobald Mengen an Chemikalien bereitgehalten werden, die über den Tagesbedarf hinausgehen. Bei der Gefahrstofflagerung gelten für den Innen- und Außenbereich unterschiedliche rechtliche und technische Vorgaben. DENIOS bietet auch für Ihren Betrieb und Ihre räumliche Situation das passende Gefahrstofflager.

Ihre Vorteile:

  • Großes Produktspektrum für den Innen- wie für den Außenbereich
  • Feuer-, chemikalien- und witterungsbeständig
  • DIBT-Zulassung für Gefahrstofflagerreichhaltiges
  • flexibles Zubehörprogrammfertig montierte Anlieferung

Für das Lagern von Gefahrstoffen in Innenräumen gibt es bei DENIOS eine breite Auswahl an Auffangwannen, die je nach aufzubewahrender Chemikalie aus säuren- und laugenbeständigen Kunststoff oder in brandsicherer Metallausführung erhältlich sind. Viele Modelle sind mit Stapler oder Hubwagen unterfahrbar und können im Betrieb problemlos umgesetzt werden. Neben diesen offenen Gefahrstofflagern hat DENIOS auch Schränke für Gefahrstoffe im Programm.

Für die Gefahrstofflagerung im Außenbereich kommt es nicht nur auf das zuverlässige Auffangen der Gefahrstoffe bei Leckagen an, sondern auch auf den Schutz vor Witterungseinflüssen. Hier reicht das DENIOS Programm von der einfachen Polymer-Box für Kleinmengen über geräumige Stahlcontainer bis zu Groß-Gefahrstofflagern mit überdachten Zwischenflächen. Auch hier ist die Art des Gefahrstoffs in den Lagern entscheidend für die Auslegung, aber auch andere Kriterien, wie zum Beispiel Sicherheitsabstände.


Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)

Der Besorgnisgrundsatz gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) besagt, dass bestimmte Maßnahmen nur dann zulässig sind, wenn es nach menschlicher Erfahrung unwahrscheinlich ist, dass hierdurch nachteilige Veränderungen eines Gewässers eintreten können. In den §§ 62 und 63 des Wasserhaushaltsgesetzes sind die Anforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und die Eignungsfeststellung für LAU-Anlagen geregelt.

Konkrete Vorschriften werden in der Anlagenverordnung des WHG geregelt:

  • Einstufung von Stoffen in WGK Klassen
  • Betreiberpflichten: Der Betreiber einer Anlage, in der mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, hat die Dichtheit und die Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen ständig zu überwachen.
  • Zulassungspflicht als Fachbetrieb nach § 19 I WHG
  • Anzeigepflicht wassergefährdender Stoffe
  • Anforderungen

Regelungen zum Auffangvolumen durch das Wasserhaushaltsgesetz (WHG):Bei der Lagerung im Wasserschutzgebiet muss das Auffangvolumen i.d.R. 100% der Lagemenge betragen. Die Einteilung der Gefahrstoffe erfolgt in drei Wassergewährdungsklassen (WGK):

  • WGK 1 - schwach wassergefährdende Stoffe
  • WGK 2 - deutlich wassergefährdende Stoffe
  • WGK 3 - stark wassergefährdende Stoffe

Die Anfang 2014 erfolgte Aktualisierung durch die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, AwSV regelt bundesweit folgende Vereinfachungen für Betreiber von Anlagen zur Lagerung wassergefährdenden Stoffen:

Bagatellgrenze innerhalb des Wasserhaushaltsgesetzes:
Oberirdische Anlagen außerhalb von Wasser-Schutzgebieten mit einem Volumen < 0,22 m³ fallen nicht in den Geltungsbereich der AwSV. Für diese Anlagen bleibt weiterhin der Besorgnisgrundsatz bzw. der Grundsatz des bestmöglichen Gewässerschutzes nach § 62 Wasserhaushaltsgesetz unberührt, auch wenn keine speziellen technischen oder organisatorischen Maßnahmen gefordert sind.

Kleingebindelager (größtes Gebinde max. 20l)
Bei Kleingebindelagern mit gefahrgutrechtlich zugelassenen Gebinden ist kein definiertes Auffangvolumen erforderlich, wenn die Schadensbeseitigung mit einfachen betrieblichen Mitteln ( Leckageaufnahme mit geeigneten Bindemitteln ) gefahrlos möglich ist und in der Betriebsanweisung beschrieben ist.

Betreiberpflichten für Auffangwannen:
In der StaWa-R sind weiter die Betreiberpflichten definiert:

  • Der Betreiber ist verantwortlich für den bestimmungsmäßigen Gebrauch
  • Unterhalt / Wartung

Prüfungspflichten im Zusammenhang mit dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG):

  • Regelmäßige Sichtprüfung (mindestens 1x wöchentlich)
  • Der Zustand von Auffangwanne und Gitterrost ist alle 2 Jahre durch Inaugenscheinnahme zu prüfen.
  • Die Auffangwanne ist frei von Wasser und Verschmitzungen zu halten
  • Schäden am Oberflächenschutz sind umgehend zu beheben (Korrosion)
  • Regelmäßige Prüfungen (mind. 1x wöchentlich)
  • Das Ergebnis ist zu protokollieren und auf Verlangen der Wasserbehörde vorzulegen.


Zulassungen von Auffangwannen / Konformitätsbescheinigung gem. WHG:

  • Übereinstimmungserklärung gem. Stahlwannenrichtlinie (StaWa-R) bestätigen, dass die Auffangwanne die Anforderungen der StaWa-R erfüllen.

  • Durch den TÜV oder eine vergleichbare Prüforganisation erfolgt eine einmalige Prüfung und die wiederkehrende Überprüfung des Herstellers als WHG-Fachbetrieb.

  • Die StaWaR gilt für nicht überbaute Wannen aus Stahl mit einem Volumen bis max.1.000 Liter.

  • Abweichende Lagersysteme benötigen eine Zulassung vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik; Berlin).

Löschwasserrückhaltung
Beim Löschen von Bränden werden große Mengen an Wasser und Stoffen freigesetzt, die einen großen Schaden hervorrufen können. Häufig ist der reine Löschschaden größer als der (durch das Löschen geringer gehaltene) Brandschaden selbst. Löschwasser-Rückhalteeinrichtungen sind Einrichtungen, die das Abfließen von Löschwasser und damit eine Umweltgefährdung wirkungsvoll verhindern.

In Abhängigkeit von Menge und WGK Klasse ergibt sich auch Notwendigkeit der
Löschwasserrückhaltung. Gültig für bauliche Anlagen in oder auf denen wassergefährdende Stoffe:

  • der WGK 1 mit mehr als 100t je Lagerabschnitt oder
  • der WGK 2 mit mehr als 10t je Lagerabschnitt oder
  • der WGK 3 mit mehr als 1t je Lagerabschnitt gelagert werden

Insbesondere zur Gewährleistung des Gewässerschutzes gem. WHG-Vorgaben ist zusätzlich zu dem erforderlichen Auffangvolumen für die Produktrückhaltung nach VAUwS, ein Auffangvolumen für Löschwasser zu berücksichtigen.

 

Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) ist eine Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen (Gefahrstoffe) im deutschen Arbeitsschutz. Die Verordnungsermächtigung ist im Chemikaliengesetz (ChemG) enthalten. Seit 2005 ist auch das Arbeitsschutzgesetz gesetzliche Grundlage für die Gefahrstoffverordnung.

Wichtige Neuerungen und Schwerpunkte der Gefahrstoffverordnung:

  • Schutzstufenkonzept mit 4 Stufen in Abhängigkeit von den Gefährlichkeitsmerkmalen des Stoffes und der Tätigkeit
  • Risikobezogene Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) ersetzen die bisherigen technisch begründeten Grenzwerte.
  • Ausdehnung der arbeitsmedizinischen Untersuchungen und Beratungen

Die neue Gefährdungsbeurteilung und Informationsbeschaffung (zum Beispiel Sicherheitsdatenblatt) dienen als zentrale Instrumente zur Einstufung von Tätigkeiten durch den Arbeitgeber.