Weithalsfässer
Weithalsfässer von DENIOS eignen sich für die Aufbewahrung von festen Stoffen und Pasten sowie flüssigen Gefahrstoffen. Die durch die Schraubdeckel, dichtschließenden Fässer sind zusätzlich für den sicheren Transport von Chemikalien geeignet.
Kunststoff-Weithalsfässer bis 40 Liter Volumen
Weithalsfässer aus Kunststoff mit einem Volumen von 3,6 bis 40 Litern, beständig gegen Säuren und Laugen und ideal für die Aufbewahrung von festen Stoffen Pasten und Flüssigkeiten. Durch die stabile Bauweise sind die Fässer aus Polyethylen sicher stapelbar.
Kunststoff-Weithalsfässer, 42 bis 150 Liter Volumen
Weithalsfässer aus Kunststoff mit einem Volumen von 40 bis 150 Litern, beständig gegen Säuren und Laugen und ideal für die Aufbewahrung von festen Stoffen Pasten und Flüssigkeiten. Durch die stabile Bauweise sind die Fässer aus Polyethylen sicher stapelbar und platzsparend.
Weithalsfässer – der richtige Behälter für Gefahrstoffe und Chemikalien
Ob im Labor, in der Produktion oder im Lager – das Weithalsfass ist eines der vielseitigsten Behältnisse für den sicheren Umgang mit Chemikalien und Gefahrstoffen. Die folgenden Abschnitte helfen Ihnen, das richtige Modell für Ihren Anwendungsfall auszuwählen: nach Material, Volumen und den geltenden Transportvorschriften.
Material und chemische Beständigkeit
Weithalsfässer von DENIOS bestehen in der Regel aus Polyethylen (PE) – einem Kunststoff, der sich durch hohe chemische Beständigkeit auszeichnet. PE-Fässer sind resistent gegen eine Vielzahl von Säuren, Laugen und organischen Lösungsmitteln. Das macht sie zur ersten Wahl für die Lagerung aggressiver Medien im industriellen Umfeld.
Wichtig: Die Beständigkeit hängt immer vom konkreten Medium, der Konzentration und der Lagertemperatur ab. Prüfen Sie vor dem Einsatz das Sicherheitsdatenblatt des gelagerten Stoffs und gleichen Sie es mit den Herstellerangaben des Fasses ab.
Für besonders hohe Hygieneanforderungen – etwa in der Lebensmittel-, Pharma- oder Getränkeindustrie – empfiehlt sich der Einsatz von Edelstahlfässern, die ebenfalls im DENIOS-Sortiment erhältlich sind.
UN-Zulassung und Gefahrguttransport
Sollen Weithalsfässer für den Transport von Gefahrstoffen genutzt werden, ist eine UN-Zulassung (auch: UN-Kennzeichnung) erforderlich. Diese bestätigt, dass der Behälter den internationalen Anforderungen für den Gefahrguttransport – etwa nach ADR (Straßentransport) oder IATA (Luftfracht) – entspricht.
Erkennbar ist die UN-Zulassung am aufgedruckten UN-Symbol sowie den zugehörigen Codes für Verpackungsgruppe, Füllgewicht und Prüfdatum. DENIOS führt Weithalsfässer mit und ohne UN-Zulassung – achten Sie beim Kauf auf die Produktbeschreibung oder filtern Sie im Shop gezielt nach diesem Merkmal.
Hinweis: Für den innerbetrieblichen Transport und die stationäre Lagerung ist keine UN-Zulassung erforderlich. Hier gelten die Vorgaben der TRGS 510 sowie der AwSV.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Weithalsfässern
Was ist ein Weithalsfass?
Ein Weithalsfass ist ein Kunststoffbehälter mit einer im Verhältnis zum Fassvolumen besonders großen Öffnung. Diese erleichtert das Befüllen, Entleeren und Reinigen erheblich. Weithalsfässer werden vor allem für die Lagerung und den Transport von Gefahrstoffen, Chemikalien, Säuren, Laugen sowie festen Stoffen und Pasten eingesetzt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Weithalsfass und einem Superweithalsfass?
Beim Standard-Weithalsfass ist die Öffnung deutlich größer als bei einem Spundfass, aber kleiner als der Fassquerschnitt. Beim Superweithalsfass entspricht die Öffnung nahezu dem vollen Innendurchmesser des Fasses – das erleichtert das Befüllen mit viskosen Medien, Feststoffen und Pasten noch weiter. Superweithalsfässer eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen ein breiter Zugang zum Fassinneren erforderlich ist.
Welches Weithalsfass eignet sich für Säuren und Laugen?
Für Säuren und Laugen empfehlen sich Weithalsfässer aus Polyethylen (PE). PE ist gegenüber einer Vielzahl von Säuren und Laugen beständig. Prüfen Sie vor dem Einsatz immer das Sicherheitsdatenblatt des gelagerten Mediums und gleichen Sie es mit der Beständigkeitsliste des Herstellers ab. Für besonders aggressive Medien oder hohe Temperaturen kann eine Sonderausführung erforderlich sein.
Brauche ich eine UN-Zulassung für den Transport von Gefahrstoffen im Weithalsfass?
Ja – wenn Gefahrstoffe auf öffentlichen Verkehrswegen transportiert werden sollen, ist eine UN-Zulassung des Behälters Pflicht. Diese ist auf dem Fass aufgedruckt und enthält Angaben zu Verpackungsgruppe, zulässigem Füllgewicht und Prüfdatum. Für den rein innerbetrieblichen Transport ist keine UN-Zulassung erforderlich.
Muss ein Weithalsfass mit Gefahrstoffen auf einer Auffangwanne stehen?
Das hängt vom gelagerten Medium und der Aufstellungssituation ab. Grundsätzlich schreibt die AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen) vor, dass bei wassergefährdenden Stoffen eine Auffangvorrichtung vorhanden sein muss. Das Auffangvolumen muss mindestens dem Volumen des größten Einzelbehälters entsprechen – mindestens jedoch 10 % des Gesamtvolumens. In Wasserschutzgebieten gilt 100 % des Gesamtvolumens.
Können Weithalsfässer gestapelt werden?
Ja. Die Weithalsfässer von DENIOS aus Polyethylen sind durch ihre stabile Bauweise sicher stapelbar. Das spart Lagerplatz und ermöglicht eine platzsparende Aufbewahrung. Beachten Sie dabei die maximale Stapelhöhe und das zulässige Gesamtgewicht gemäß Herstellerangaben.