Auffangwannen
(119 Artikel in 217 Ausführungen)DENIOS Auffangwannen sind Auffangeinrichtungen für die gesetzeskonforme Lagerung von wassergefährdenden und entzündlichen Substanzen aller Klassifizierungen. Das Sortiment umfasst eine breit gefächerte Auswahl an Auffangvolumina von 5 Litern bis 1000 Litern. Zudem sind die Auffangwannen wahlweise auf die Lagerung mit Fässern oder IBC sowie das Aufstellen auf Euro- bzw. Chemiepaletten ausgelegt. So lagern Sie alle gefährlichen Substanzen, in welchem Gebinde auch immer sie sich befinden, sicher und platzsparend.
Optional sind außerdem Gitterroste aus Kunststoff, verzinktem Stahl und Edelstahl erhältlich. Um Mobilität und Flexibilität zu gewährleisten, sind fast alle Auffangwannen mit Hubwagen und Gabelstaplern unterfahrbar bzw. auf Rädern erhältlich.
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Auffangwannen für Gefahrstoffe
Mit einer Auffangwanne lagern Sie Gefahrstoffe in Gebäuden konform zur aktuellen Gesetzgebung. Sie sind noch unsicher, welche Auffangwanne Ihr Unternehmen für die sichere Gefahrstofflagerung benötigt? Auch in diesem Fall unterstützen wir Sie gerne mit unserer fachkundigen Beratung. Zunächst beantworten wir Ihnen aber die wichtigsten allgemeinen Fragen rund um unsere Auffangwannen.
Wofür benötige ich eine Auffangwanne?
Eine Auffangwanne verwenden Sie zur Lagerung unterschiedlicher Gefahrstoffe. Wenn der Umgang mit Gefahrstoffen in Ihrem Unternehmen zum Alltag gehört, müssen Sie diese Gefahrstoffe meist nicht nur handhaben, sondern auch lagern – und zwar in ganz verschiedenen Behältnissen, vom kompakten Kanister bis zum 1000-Liter-IBC. Diese können zum Beispiel enthalten:
Öle,
Trennmittel,
Reiniger,
Farben,
Lacke,
und viele andere Gefahrstoffe.
All diese Substanzen sind potenziell wassergefährdend, entzündbar, aggressiv oder anderweitig gefährlich, wenn sie auslaufen beziehungsweise in die Umwelt gelangen. Eine Auffangwanne ist die beste Vorsichtsmaßnahme, damit genau das bei der Lagerung nicht passiert.
Welche Auffangwannen eignen sich für welche Gefahrstoffe?
Verschiedene Gefahrstoffe stellen unterschiedliche Ansprüche an Auffangwannen. Die Eignung der verschiedenen Auffangwannen hängt daher maßgeblich davon ab, welcher Stoff auf der Wanne gelagert werden soll.
Grundsätzlich gilt: Der Werkstoff der Auffangwanne muss für den einzulagernden Stoff geeignet und diesem gegenüber beständig sein. Maßgeblich sind die Stoffeigenschaften, die Angaben im Sicherheitsdatenblatt sowie die jeweilige Produktzulassung bzw. Beständigkeitsangabe.
Zur Lagerung wassergefährdender Stoffe oder entzündbarer Flüssigkeiten wie Ölen, Lacken oder Farben eignen sich in der Regel Auffangwannen aus Stahl, zum Beispiel in verzinkter oder lackierter Ausführung. Stahl-Auffangwannen sind nicht brennbar und für viele dieser Medien eine robuste Lösung.
Für aggressive Chemikalien wie Säuren und Laugen kommen je nach Medium Auffangwannen aus Edelstahl oder Auffangwannen aus Kunststoff, insbesondere Polyethylen (PE), infrage. Diese Werkstoffe bieten eine hohe Korrosions- bzw. Chemikalienbeständigkeit und sind für entsprechende Anwendungen geeignet, sofern die Beständigkeit gegenüber dem konkreten Stoff nachgewiesen ist.
Übrigens: Bei uns finden Sie auch für kleinere Mengen, wie sie bei Kanistern, Sicherheitsbehältern, Sparanfeuchtern und Dosierkannen üblich sind, die passenden Kleingebindewannen!
Für genaue Werkstoffangaben zu einem Artikel können Sie sich das jeweilige Datenblatt herunterladen oder, bei weiteren Fragen, unseren Kundenservice unter service@denios.de kontaktieren.
Auffangwannen aus Stahl
Stahl-Auffangwannen sind ideal geeignet, um wassergefährdende oder entzündliche Flüssigkeiten sicher zu lagern. Bei DENIOS finden Sie vielseitige Varianten für verschiedene Gebinde und Einsatzbereiche. Die Auffangwannen sind unter anderem lackiert oder nach DIN EN ISO 1461 feuerverzinkt sowie wahlweise mit oder ohne Gitterrost erhältlich. Einige Modelle sind mit Rollen für einen einfachen Transport ausgestattet. Spezielle Kleingebindewannen aus Stahl für kleinere Mengen sind ebenfalls erhältlich.
Auffangwannen aus Kunststoff (PE)
Auffangwannen aus Kunststoff sind ideal geeignet, um Gebinde mit korrosiven Stoffen wie Säuren und Laugen sicher zu lagern. Der robuste Kunststoff Polyethylen (PE) zeichnet sich durch sein geringes Gewicht und seine hohe Beständigkeit gegenüber wassergefährdenden und aggressiven Stoffen aus. Für die sichere und vorschriftsmäßige Lagerung kleinerer Behälter sind ebenfalls passende Kunststoff-Auffangwannen für Kleingebinde verfügbar.
Auffangwannen aus Edelstahl
Auffangwannen aus Edelstahl eignen sich perfekt zur sicheren Lagerung von besonders aggressiven, entzündbaren und wassergefährdenden Stoffen. Rostfreier Edelstahl zeichnet sich insbesondere durch einen langfristigen Korrosionsschutz aus, der auch bei aggressiven Chemikalien die sichere Lagerung sicherstellt. Passend für alle Bedürfnisse bietet DENIOS auch Edelstahl-Auffangwannen für Kleingebinde an.
Welches Material das beste für Ihre Auffangwanne ist, richtet sich nach dem zu lagernden Gefahrstoff. Jedes Material bietet dabei unterschiedliche Vorteile:
| Material der Auffangwanne | Vorteile | Geeignete Gefahrstoffe |
|---|---|---|
| Stahl | Feuerbeständig, hohe Tragfähigkeit | Entzündbare und wassergefährdende Stoffe |
| Kunststoff (PE) | Geringes Gewicht, beständig gegen Säuren & Basen | Wassergefährdende und aggressive Stoffe, Säuren & Laugen |
| Edelstahl | Hohe Beständigkeit, leichte Reinigung | Besonders aggressive, entzündbare und wassergefährdende Stoffe |
Wie Sie in vier Schritten zur richtigen Auffangwanne finden, verrät Ihnen außerdem unser Ratgeber zum Thema.
Wann ist eine Auffangwanne vorgeschrieben?
Beim Lagern, Abfüllen oder Umschlagen wassergefährdender Stoffe müssen Anlagen so beschaffen sein und betrieben werden, dass keine nachteilige Veränderung von Gewässern entsteht. Grundlage dafür ist der Besorgnisgrundsatz nach § 62 Wasserhaushaltsgesetz (WHG); die technischen Anforderungen werden insbesondere durch die AwSV konkretisiert.
Nach § 18 AwSV müssen Anlagen ausgetretene wassergefährdende Stoffe auf geeignete Weise zurückhalten. Dafür sind sie grundsätzlich mit einer geeigneten Rückhalteeinrichtung auszurüsten. Auffangwannen sind eine solche Rückhalteeinrichtung und werden in der AwSV ausdrücklich als Beispiel genannt.
Eine Auffangwanne ist daher immer dann erforderlich, wenn das notwendige Rückhaltevolumen nicht bereits durch eine andere geeignete Rückhalteeinrichtung oder eine zulässige doppelwandige Ausführung sichergestellt wird. Das ist besonders relevant bei Fass- und Gebindelagern: Nach § 31 AwSV müssen diese über eine Rückhalteeinrichtung mit ausreichendem Rückhaltevolumen verfügen. In der Praxis wird diese Anforderung häufig durch eine passende Auffangwanne erfüllt.
Für Gefahrstoffe in ortsbeweglichen Behältern sind zusätzlich die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und der TRGS 510 zu berücksichtigen. Die TRGS 510 fordert unter anderem, dass flüssige Gefahrstoffe so gelagert werden, dass Freisetzungen erkannt, aufgefangen und umgehend beseitigt werden können.
Wo sind die baulichen Anforderungen für Auffangwannen geregelt?
Die Anforderungen an Auffangwannen ergeben sich im Wesentlichen aus zwei Richtlinien bzw. Institutionen: Der StawaR und dem DIBt.
Bei der StawaR handelt es sich um die „Richtlinie über die Anforderungen an Auffangwannen aus Stahl mit einem Auffangvolumen bis 1000 Liter“.
Sie regelt Anforderungen an flüssigkeitsundurchlässige Auffangwannen aus Stahl. und enthält unter anderem Vorgaben zu Werkstoffen, Konstruktion, Standsicherheit, Herstellung, Kennzeichnung, Aufstellung, Nutzung, Wartung und Prüfung.
Für letztere schreibt die StawaR nicht nur die Intervalle vor, sondern verlangt ausdrücklich, dass die Ergebnisse der Prüfungen schriftlich protokolliert und der zuständigen Wasserbehörde auf Verlangen vorgelegt werden.
Auffangwannen nach StawaR müssen aus geeigneten und gegenüber den jeweiligen wassergefährdenden Flüssigkeiten beständigen Werkstoffen bestehen. Dies wird unter anderem durch eine verpflichtende Mindestwanddicke gewährleistet.
Auffangwannen aus Kunststoff fallen nicht unter den Anwendungsbereich der StawaR. Für sie gelten eigene bau- und wasserrechtliche Nachweiswege, insbesondere über allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen bzw. allgemeine Bauartgenehmigungen des DIBt. Das DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) führt entsprechende Auffangvorrichtungen aus Polyethylen und anderen Thermoplasten in einer eigenen Produktgruppe auf.
Das DIBt übernimmt im bauaufsichtlichen Regelungssystem eine zentrale Rolle, denn es erteilt allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen bzw. allgemeine Bauartgenehmigungen, unter anderem für bestimmte Auffangwannen und Auffangvorrichtungen. Die rechtliche Verwendbarkeit der Wannen wird durch das am Produkt angebrachte Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen) dokumentiert. Es bestätigt, dass die Wanne allen Anforderungen der StawaR entspricht und die notwendigen Werksprüfungen bestanden hat.
Solche DIBt-Nachweise sind bei Auffangwannen besonders relevant, weil sie die Einhaltung bauaufsichtlicher und wasserrechtlicher Anforderungen bestätigen. Sie dürfen, wie auch andere Anlagen zum Lagern, Abfüllen oder Umschlagen wassergefährdender Stoffe, nach § 63 WHG grundsätzlich nur errichtet, betrieben oder wesentlich geändert werden, wenn ihre Eignung festgestellt ist. Viele unserer DENIOS-Produkte in diesem Bereich verfügen über die entsprechende allgemeine bauaufsichtliche Zulassung.
Weitere Fragen und Antworten zur Prüfung von Auffangwannen finden Sie in unserem Ratgeber.
Wie groß muss eine Gefahrstoff-Auffangwanne sein?
Der Gesetzgeber fordert die Bereitstellung eines ausreichenden Auffangvolumens. Bei Fass- und Gebindelagern richtet sich das notwendige Rückhaltevolumen nach § 31 AwSV: In der Regel muss es mindestens 10 Prozent des maßgeblichen Anlagenvolumens aufnehmen können, jedoch mindestens den Rauminhalt des größten Behältnisses. Bei sehr großen Lagervolumina gelten abgestufte Anforderungen mit Mindestmengen. Soweit die Lagerung in Wasserschutzgebieten zugelassen ist, muss die gesamte Lagermenge zurückgehalten werden können. Wichtig für die Berechnung: Bei einer Aufstellung der Gebinde direkt in der Wanne ist die Volumenverdrängung durch die Behälter zu beachten, damit das gesetzlich geforderte Netto-Rückhaltevolumen jederzeit gewahrt bleibt.
Davon zu unterscheiden ist die TRGS 510, die sich konkret mit der Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern befasst. Dazu zählen etwa Fässer, Kanister, IBC oder Flaschen. Während die AwSV vor allem den Gewässerschutz bei wassergefährdenden Stoffen regelt, konkretisiert die TRGS 510 Anforderungen aus dem Gefahrstoff- und Arbeitsschutzrecht. Für flüssige Gefahrstoffe fordert sie, dass Behälter in eine Rückhalteeinrichtung gestellt werden, die mindestens den Rauminhalt des größten Gebindes aufnehmen kann. Dabei dürfen Stoffe, die gefährlich miteinander reagieren können, nicht in derselben Rückhalteeinrichtung gelagert werden. Mehr zur Zusammenlagerung von Gefahrstoffen nach TRGS 510 erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema!
In unserem Sortiment finden Sie für jeden möglichen Anwendungsfall die richtige Auffangwanne: Für besonders große oder besonders kleine Lagerflächen bieten wir beispielsweise Bodenauffangwannen und Kleingebindewannen an.
Wie kann man mit Auffangwannen gleichzeitig Lagern und Abfüllen?
Nicht nur bei der Lagerung, sondern auch beim Abfüllen und Umfüllen von Gefahrstoffen kommen Auffangwannen zum Einsatz. Abfüllarbeiten am Lagergut müssen sowohl für Mitarbeitende als auch die Umwelt sicher sein. Dafür können unter dem Lagergut geeignete Auffangwannen oder geeignete Bodenauffangwannen verwendet werden, um Tropfverluste beim Abfüllen direkt und effektiv aufzufangen.
Für das Abfüllen aus Fässern lassen sich fast alle unsere Auffangwannen zu einer Abfüllstation erweitern. Dafür wird nur wenig Zubehör benötigt, sodass keine separate Konstruktion nötig ist. Die passenden Abfüllböcke, Trichter und Fasszubehör finden Sie in unserem Onlineshop!
Wie kann man eine Auffangwanne aufrüsten?
Passend zu unseren Auffangwannen bieten wir Zubehör an, mit dem sich diese aufrüsten lassen. Ein Gitterrost ist beispielsweise bei vielen Ausführungen von Auffangwannen bereits enthalten, ist aber auch separat erhältlich. Es ist sehr praktisch: Im Falle einer Leckage befindet sich der undichte Behälter direkt über der Wanne. Tropfverluste werden so direkt in der Wanne aufgefangen. Dies verhindert, dass beim Herausheben eines beschädigten Gebindes Flüssigkeit vom Behälterboden nach außen verschleppt wird.
Je nach Ausführung stehen zusätzlich Zubehörteile wie Verbindungselemente, Auflagen, Abfüllhilfen oder Fasszubehör zur Verfügung.
Sind Auffangwannen für den Außeneinsatz geeignet?
Auffangwannen können im Außenbereich eingesetzt werden, sofern sie für die jeweilige Anwendung geeignet sind und bestimmungsgemäß aufgestellt werden. Wichtig ist, dass kein Niederschlagswasser in die Auffangwanne gelangt und das erforderliche Rückhaltevolumen nicht durch Regenwasser beeinträchtigt wird. Auffangwannen sollten daher im Außenbereich nur auf waagerechten, ausreichend befestigten Flächen sowie unter einem geeigneten Witterungsschutz aufgestellt werden.
Bei der Außenlagerung wassergefährdender Stoffe sind außerdem die Vorgaben der AwSV zu beachten. Rückhalteeinrichtungen müssen ausgetretene wassergefährdende Stoffe zuverlässig zurückhalten und grundsätzlich flüssigkeitsundurchlässig sein. Gelangen Niederschläge unvermeidbar in eine Rückhalteeinrichtung, sind zusätzliche Anforderungen an Entwässerung, Kontrolle und Entsorgung zu berücksichtigen.
Für eine sichere Lagerung im Freien bietet DENIOS geeignete Lösungen wie Gefahrstoffdepots und Gefahrstofflager an. Diese schützen die gelagerten Gebinde vor Witterungseinflüssen und verhindern zugleich den Zugriff durch unbefugte Personen. Das ist insbesondere bei Gefahrstoffen relevant, für die gemäß GefStoffV und TRGS 510 besondere Zugangsbeschränkungen gelten. Je nach Ausführung verfügen diese Lösungen über integrierte Auffangwannen bzw. Rückhalteeinrichtungen. So lassen sich wassergefährdende und gefährliche Flüssigkeiten auch im Außenbereich sicher zurückhalten, sofern Produkt, Lagermedium, Rückhaltevolumen und Aufstellbedingungen zur konkreten Anwendung passen.
Welche Traglast hat eine Auffangwanne - gibt es stärkere Varianten?
Die Traglast einer Auffangwanne liegt – je nach Ausführung – zwischen 1.000 und 6.000 kg. Entscheidend ist dabei nicht nur das Gewicht der aufgestellten Gebinde, sondern auch, welche Stoffe darin gelagert werden. Dichte und Gewicht des Lagermediums haben direkten Einfluss auf die erforderliche Tragfähigkeit.
Für hohe Lasten oder schwere Medien sind Auffangwannen aus Stahl die beste Wahl. Sie bieten maximale Stabilität und sind besonders langlebig. Wichtig: Traglast und Material müssen gemeinsam zum Einsatzzweck passen – denn nicht jedes Material ist für jedes Lagermedium geeignet.
Wichtiger Hinweis:
Achten Sie bei der Auswahl stets auf das Gesamtgewicht – bestehend aus:
dem Gewicht des gelagerten Stoffes,
dem Eigengewicht des Behälters,
sowie ggf. der Verpackung oder Palette.
Da das Eigengewicht von Fässern oder IBCs häufig unterschätzt wird, sollte die Wanne stets mit ausreichender Traglastreserve gewählt werden.
Wissen zu Auffangwannen
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