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Ölbindemittel

(163 Artikel)

DENSORB® Ölbindemittel sind durch ihre hydrophobe Auslegung zur Aufnahme von Flüssigkeiten auf Öl- bzw. Kohlenwasserstoffbasis besonders geeignet und weisen dabei Wasser ab. Diese Eigenschaft ist besonders bei Ölunfällen und ihrer Eindämmung auf Gewässern von besonderer Bedeutung.

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Wissen zu Ölbindemitteln

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Ölbindemittel von DENIOS

Was sind Ölbindemittel?

Ölbindemittel gehören zu einer guten Gefahrenprävention im Betrieb – außerdem sind sie verbindlich vorgeschrieben, zum Beispiel in der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 510. Denn immer wenn Öl ausläuft, ist eine besondere Vorsicht geboten: Ein einziger Tropfen Öl verunreinigt bis zu 600 l Wasser. Besonders in Werkshallen ist daher ratsam, aufzupassen, dass bei der Maschinenwartung keine Flüssigkeiten austreten oder Leitungen eine Leckage verursachen.

Ölbindemittel nehmen zuverlässig Öl auf, binden es und gewährleisten so einen Teil zur Sicherheit der Mitarbeiter. Unsere DENSORB Ölbindemittel haben die Besonderheit, Öle aufzunehmen und Wasser abzuweisen. Daher sind sie für Flüssigkeiten auf Kohlenwasserstoffbasis besonders gut geeignet. Für diverse Anwendungsfälle gibt es verschiedene Arten an Ölbindern, wie Granulate, Bindevliese oder Ölsperren.

Für industrielle Anwendungen: Bindevliese

Bindevliese sind für Anwendungen im industriellen Umfeld meistens besser geeignet als Granulate. Sie sind aus Polypropylen hergestellt und können ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen und binden. Daher sind auch die Entsorgungskosten nach der Aufnahme eines Schadstoffs wesentlich geringer als bei Granulaten. Sowohl Gewicht als auch zu entsorgendes Volumen sind signifikant kleiner. Bindevliese sind effizient und leicht zu handhaben. In unserem DENSORB®-Sortiment findet sich mit DENSORB® Öl ein für Mineralöle optimiertes Bindevlies-Angebot. Neben der Effizienz ist Wirtschaftlichkeit ein großer Faktor. Daher bieten wir DENSORB® perfekt an die dem Aufgabenbereich angepassten Konfektionen an: auf Rollen, als Matten, Schlangen, Kissen oder z.B. auch als Öl-Barriere zum Einsatz auf Gewässern. Granulate dürfen hier natürlich trotzdem nicht fehlen Sie bewähren sich zum Beispiel beim Außen-Einsatz auf Verkehrsflächen und Straßen, da sie auch bei Regen und Nässe sehr gut einsetzbar sind.

Wie werden Ölbindemittel benutzt?

Wer kleine und größere Tropfmengen sofort bindet, vermindert nicht nur die Rutschgefahr in der Werkstatt, sondern verhindert auch die Verschleppung hässlicher Flecken in Büroräume. Praktisch: die Ölbindemittel nehmen kein Wasser auf - damit Sie wirklich nur für die Entsorgung des tatsächlichen Gefahrstoffs zu bezahlen brauchen. Je nach angewendetem Material variiert auch dessen Benutzung. DENSORB® Bindevliese können beispielsweise auf Flächen ausgelegt werden, die fortlaufend mit Ölen verunreinigt werden, etwa unter Maschinen. Wenn Wartungsarbeiten anstehen, kann man die Arbeitsflächen ebenfalls vorsorgend mit DENSORB® Bindevliesen auslegen. Ist bereits Öl ausgetreten, kann man DENSORB® Schlangen zum Eindämmen benutzen, während man das ausgetretene Material mit weiteren Matten der Kissen bindet. Ist das Material vollständig gebunden, entsorgt man die Bindevliese entsprechend dem gebundenen Material. Auch bei der Anwendung von Ölbindemitteln lernt man am besten direkt von den Profis: Die DENIOS Akademie bietet regelmäßig Leckage-Notfalltrainings an. Hier wird auch die Verwendung von Ölbindemitteln praktisch geübt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ölbinder für Gewässer

Öl hat eine geringere Dichte als Wasser und ist zudem leichter. Der Effekt hieraus: es vermischt sich nicht mit Wasser und schwimmt auf der Oberfläche. Ölbindemittel für Gewässer müssen also ähnliche Eigenschaften aufweisen, um den Ölfilm auf der Wasseroberfläche zu binden oder einzudämmen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Schwimmfähiges Granulat
  • Ölschleier
  • Bindevlies-Matten
  • Ölwürfel
  • Ölskimmer
  • Ölsperren mit Aufsaugwirkung

Ölschleier und Bindevlies-Matten entfernen Ölfilme, zum Beispiel Motoröle, Diesel, Heizöle oder Pflanzenöle, von Wasseroberflächen. Sie sind in der Länge variabel und auch gesättigt noch schwimmfähig. Ölwürfel sind optimiert für den Dauereinsatz im Gewässer, auch bei hohen Fließgeschwindigkeiten. Sie werden direkt in die Verunreinigung gegeben und nehmen diese auf. Ölskimmer sind beutelförmig und können an einem Zugseil direkt in Gullys, Rohre oder Schächte abgelassen werden. Ölsperren grenzen die Verunreinigung großflächig ein, verhindern so die weitere Ausbreitung und absorbieren gleichzeitig das auf der Wasseroberfläche schwimmende Öl.

Was unterscheidet Granulate von Bindevliesen?

Viele Unternehmen setzen auf den Einsatz von mineralischen Granulaten für das Binden von Flüssigkeiten. DENIOS hat solches Granulat getestet und mit den DENSORB Bindevliesen verglichen. Lesen Sie hier den ausführlichen Testbericht. Die die wesentlichen Unterschiede sind folgende:

  • DENSORB® Bindevliese Öl haben ein weitaus höheres Aufnahmevermögen
  • DENSORB® Bindevliese überzeugen vor allem im Innenbereich und auf Gewässern, Granulate sind das Mittel der Wahl für raue Oberflächen im Außenbereich und für Spezialfälle wie extrem heiße Flüssigkeiten
  • Aufgrund der hohen Aufnahmekapazität von DENSORB® Bindevliesen, wird weniger Material verbraucht und so Kosten gespart
  • Die DENSORB® Bindevliese saugen ausgelaufene Flüssigkeiten deutlich schneller auf
  • Das geringere Gewicht und Volumen der DENSORB® Bindevliese sorgt für mehr Platz für andere Dinge

Wie wird Ölbindemittel entsorgt?

Bevor entsorgt werden kann, muss dem Abfall ein sogenannter Abfallschlüssel gemäß Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) zugeordnet werden. Da die Gefahrstoffe in den meisten Fällen kurzzeitig im Betrieb aufbewahrt werden, bevor sie entsorgt werden, greifen neben dem Abfallrecht auch das Gefahrstoffrecht – werden die Gebinde vom Entsorger abgeholt, greifen zusätzlich noch Aspekte des Gefahrgutrechts.

Kurz gefasst: Eine Vermischung von verschiedenen Abfällen mit Gefahrstoffen wie Ölen ist untersagt. Daran angelegt müssen unter anderem für jede Gefahrstoffart angemessene Abfallbehälter vorhanden sein. Falls es während des Entsorgungsvorganges zu Umfüllarbeiten kommt (zum Beispiel von einem kleinen Abfallbehälter in einen größeren), so sind für diese Arbeiten weitere Schutzmaßnahmen einzuhalten. Werden die Stoffe transportiert, sind Sie als Verpacker dafür zuständig, dass die Versandstücke ausreichend gekennzeichnet sind. Weitere Informationen bezüglich der fachgerechten Lagerung und Entsorgung von gefährlichen Abfällen finden Sie in unserem Magazin.

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