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Ölbindemittel

(44 Artikel in 119 Ausführungen)

DENSORB® Ölbindemittel nehmen Öl zuverlässig auf und schützen so Umwelt und Mitarbeiter vor den Folgen von Ölaustritten. Aufgrund ihrer hydrophoben Auslegung saugen sie Flüssigkeiten auf Öl- und Kohlenwasserstoffbasis besonders gut auf und weisen dabei Wasser ab. Diese Eigenschaft ist bei Ölunfällen und ihrer Eindämmung auf Gewässern elementar. Ob Vlies, Granulat oder Ölsperre: Finden Sie hier den passenden Ölbinder für Ihr Unternehmen.

44 von 44 Produkten
DENSORB® Ölbindemittel Vlies Matten, Premium Triple
2 Varianten
ab 163,00 € Exkl. MwSt.
DENSORB® Ölbindemittel Vlies Rollen, Premium Triple
4 Varianten
ab 300,00 € Exkl. MwSt.
DENSORB® Ölbindemittel Vlies Tücher, Economy Double
2 Varianten
ab 129,00 € Exkl. MwSt.
DENSORB® Ölbindemittel Vlies Rollen, Economy Double
4 Varianten
ab 199,00 € Exkl. MwSt.
DENSORB® Ölbindemittel Vlies Rolle Outdoor Long Life
4 Varianten
ab 298,00 € Exkl. MwSt.
DENSORB® Ölsperre ECOLINE
11 Varianten
ab 415,00 € Exkl. MwSt.
Öl-Bandskimmer, mit digitalem Timer
7 Varianten
ab 868,00 € Exkl. MwSt.
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Ölbindemittel von DENIOS

Was sind Ölbindemittel und wie werden sie verwendet? In diesem Text werden die Anwendungsmöglichkeiten von Bindevliesen und die Unterschiede zwischen Granulaten und Bindevliesen erläutert. Zudem wird die korrekte Entsorgung dieser Materialien erklärt. 

Was sind Ölbinder?

Der Name ist Programm: Ölbinder nehmen Öl auf und binden es, beispielsweise im Fall einer Leckage. Sie gehören zu einer guten Gefahrenprävention im Betrieb und sind in der Technischen Regel für Gefahrstoffe 510 verbindlich vorgeschrieben. Denn immer wenn Öl ausläuft, ist eine besondere Vorsicht geboten: Ein einziger Tropfen Öl (ca. 0,05 ml) verunreinigt bis zu 600 Liter Wasser – das entspricht etwa vier vollen Badewannen. Besonders in Werkshallen ist es daher ratsam, darauf zu achten, dass bei der Maschinenwartung keine Flüssigkeiten austreten oder Leitungen lecken. Tritt dennoch dieser Fall ein, ist ein schneller Einsatz von Ölbindemitteln gefragt, damit sich das Öl nicht ausbreiten kann. Denn das bedeutet einerseits eine mögliche Umweltverunreinigung, aber auch eine Gefahrenquelle für Mitarbeitende. Sie können auf dem Öl ausrutschen und sich verletzen.

Die DENSORB® Ölbindemittel haben die Besonderheit, Öle aufzunehmen und Wasser abzuweisen. Daher sind die Ölabsorber für Flüssigkeiten auf Kohlenwasserstoffbasis besonders gut geeignet. Für diverse Anwendungsfälle gibt es verschiedene Arten an Ölbindemitteln, wie GranulateBindevliese oder Ölsperren.

Typische Einsatzbereiche für Ölbindemittel:

  • Produktion: Permanente Unterlegmatten unter CNC-Maschinen, Pressen und Hydraulikanlagen verhindern Verschmutzung und Rutschgefahr.

  • Logistik: Ölbinde-Schlangen an Verladezonen sichern Rangierbereiche bei Tankvorgängen ab.

  • Werkstatt: Ölbinde-Matten auf Arbeitsflächen schützen bei Motorenwartung und Ölwechsel.

  • Gewässerschutz: Häfen setzen Ölsperren vorbeugend ein, um Treibstoffleckagen von Schiffen sofort zu erfassen.

Wie werden Ölbindemittel benutzt?

Wer kleine und größere Tropfmengen sofort bindet, vermindert nicht nur die Rutschgefahr in der Werkstatt, sondern verhindert auch die Verschleppung hässlicher Flecken in Büroräume. Praktisch: die Ölbindemittel nehmen kein Wasser auf – damit Sie wirklich nur für die Entsorgung des tatsächlichen Gefahrstoffs bezahlen.

Je nach angewendetem Material variiert auch dessen Benutzung. DENSORB® Bindevliese können beispielsweise auf Flächen ausgelegt werden, die fortlaufend mit Ölen verunreinigt werden, etwa unter Maschinen. Wenn Wartungsarbeiten anstehen, ist es empfehlenswert auch die Arbeitsflächen vorsorgend mit DENSORB® Bindevliesen auszulegen. Ist bereits Öl ausgetreten, können DENSORB® Schlangen es eindämmen, während weitere Matten der Ölbinde-Kissen die ausgelaufene Flüssigkeit binden.

Sobald das Öl vollständig gebunden ist, entsorgen Sie die Bindevliese entsprechend der Gefahrstoffregelung. Auch die Anwendung von Ölbindern lernen Sie am besten direkt von den Profis: Die DENIOS Akademie bietet regelmäßig Leckage-Notfalltrainings an. Hier wird auch die Verwendung von Ölbindemitteln praktisch geübt.

Tropfsicherheit

DENSORB® Ölbindemittel überzeugen durch starke Adhäsionskräfte zwischen Faseroberfläche und Flüssigkeit. Das verhindert das Austropfen und die Verschleppung.

Bindemittel Ratgeber

zum optimalen Bindemittel

Ob Tropfverluste an Maschinen bei der täglichen Arbeit oder Notfallversorgung im Leckagefall – Bindemittel helfen Ihnen dabei, unkalkulierbare Risiken und damit verbundene Kosten zu vermeiden. Wir helfen Ihnen, das perfekte Bindemittel für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Ölbindemittel-Anwendung: Bindevliese

Bindevliese sind für Anwendungen im industriellen Umfeld meistens besser geeignet als Granulate. Sie sind aus Polypropylen hergestellt und können ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen und binden. Daher sind auch die Entsorgungskosten nach der Aufnahme eines Schadstoffs wesentlich geringer als bei Granulaten. Sowohl Gewicht als auch zu entsorgendes Volumen sind signifikant kleiner. Bindevliese sind effizient und leicht zu handhaben. In unserem DENSORB®-Sortiment finden Sie mit DENSORB® Öl ein für Mineralöle optimiertes Bindevlies-Angebot. Neben der Effizienz ist Wirtschaftlichkeit ein großer Faktor. Daher bieten wir DENSORB®-Produkte in an den Aufgabenbereich angepassten Konfektionen an: auf Rollen, als Matten, Schlangen, Kissen oder auch als Öl-Barriere zum Einsatz auf Gewässern. Granulate dürfen hier natürlich nicht fehlen. Sie bewähren sich zum Beispiel auf Verkehrsflächen und Straßen, da sie auch bei Regen und Nässe sehr gut einsetzbar sind.

Ölbindemittel: Was unterscheidet Granulate von Bindevliesen?

Granulate und Bindevliese unterscheiden sich grundlegend in Aufnahmevermögen, Geschwindigkeit und Einsatzbereich. Viele Unternehmen setzen auf mineralische Granulate zum Aufnehmen von Flüssigkeiten. DENIOS hat verschiedene Granulate getestet und mit DENSORB® Bindevliesen verglichen. Das Ergebnis: Bindevliese saugen schneller und nehmen deutlich mehr Öl auf, während Granulate ihre Stärken bei rauen Oberflächen und extremen Temperaturen ausspielen.

Kriterium DENSORB® Bindevliese Mineralische Granulate
Aufnahmevermögen Sehr hoch (bis zu 16x Eigengewicht) Gering (1-2x Eigengewicht)
Aufnahmegeschwindigkeit Sehr schnell (30-60 Sekunden) Langsam (2-5 Minuten)
Idealer Einsatzbereich Innenbereich, glatte Oberflächen, Gewässer Außenbereich, raue Oberflächen (Asphalt, Beton)
Spezialanwendungen Gewässerschutz, Maschinenunterlagen Extrem heiße Flüssigkeiten, grobe Untergründe
Verbrauchsmenge Gering (hohe Effizienz) Hoch (mehr Material nötig)
Lagervolumen Kompakt und platzsparend Großer Platzbedarf
Gewicht (bei gleicher Leistung) Leichter Schwerer
Kosten pro Einsatz Niedriger (weniger Material) Höher (mehr Material nötig)
Handhabung Sauber, staubfrei Kann stauben beim Auftragen
Temperaturbeständigkeit Bis ca. 160° C Bis über 200° C
Rutschfestigkeit Gut auf glatten Böden Sehr gut, streufähig

Fazit: Bindevliese sind für die meisten Innenanwendungen effizienter und kostengünstiger. Durch das geringere Gewicht und Volumen der DENSORB® Bindevliese haben Sie mehr Platz für andere Dinge. Granulate eignen sich besonders für Außenbereiche mit rauen Oberflächen.

Ölbinder für Gewässer

Öl hat eine geringere Dichte als Wasser und ist zudem leichter. Der Effekt hieraus: Es vermischt sich nicht mit Wasser und schwimmt auf der Oberfläche. Ölbindemittel für Gewässer müssen also ähnliche Eigenschaften aufweisen, um den Ölfilm auf der Wasseroberfläche zu binden oder einzudämmen.

Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Schwimmfähiges Granulat absorbiert Öl und andere Flüssigkeiten von der Wasseroberfläche. Durch die schwimmfähige Eigenschaft bleibt es an der Oberfläche und kann nach der Aufnahme einfach abgeschöpft werden.

  • Ölschleier und Bindevlies-Matten entfernen Ölfilme, zum Beispiel Motoröle, Diesel, Heizöle oder Pflanzenöle, von Wasseroberflächen. Sie sind in der Länge variabel und auch gesättigt noch schwimmfähig.

  • Ölwürfel sind optimiert für den Dauereinsatz im Gewässer, auch bei hohen Fließgeschwindigkeiten. Sie werden direkt in die Verunreinigung gegeben und nehmen diese auf.

  • Ölskimmer sind beutelförmig und können an einem Zugseil direkt in Gullys, Rohre oder Schächte abgelassen werden.

  • Ölsperren mit Aufsaugwirkung grenzen die Verunreinigung bei Ölunfällen auf dem Wasser großflächig ein, verhindern so die weitere Ausbreitung und absorbieren gleichzeitig das auf der Wasseroberfläche schwimmende Öl.

Ölbindemittel bei der Feuerwehr im täglichen Einsatz

Auf den Straßen Deutschlands kracht es über zwei Millionen Mal im Jahr. In vielen Fällen treten dabei Öl und Benzin aus dem Fahrzeug. Unerlässlicher Begleiter für Feuerwehr und Rettungskräfte sind daher Ölbindemittel in Form von Granulat. Denn die ausgetretenen Flüssigkeiten stellen eine Gefahr für Straßenverkehr und Umwelt dar. Verkehrsteilnehmer können auf ihr abrutschen und so selbst verunfallen. Versickerndes Öl und Benzin dringen tief in den Boden ein und können in das Grundwasser kommen. Dabei reicht in extremen Fällen bereits ein Liter Öl, um eine Million Liter Grundwasser zu verunreinigen. Mit einem Ölbinder wirkt die Feuerwehr somit Verkehrs- und Umweltunfällen effektiv entgegen.

Gesetzliche Anforderungen und Normen

Als Betreiber von Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen sind Sie gesetzlich verpflichtet, geeignete Ölbindemittel bereitzuhalten:

  • TRGS 510 (Technische Regel für Gefahrstoffe): Fordert ausreichende Mengen an Bindemitteln zur Aufnahme ausgelaufener Gefahrstoffe

  • AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen): Schreibt Rückhaltemaßnahmen und Notfallausrüstung vor

  • WHG (Wasserhaushaltsgesetz): Verpflichtet zur Vermeidung von Gewässerverunreinigungen

  • BetrSichV (Betriebssicherheitsverordnung): Verlangt Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen durch Gefahrstoffe

Was bedeutet das konkret für Sie?

  • Ölbindemittel müssen in ausreichender Menge vorhanden sein

  • Mitarbeitende müssen in der Anwendung geschult sein

  • Bindemittel müssen für die jeweiligen Stoffe geeignet sein

  • Lagerung muss zugänglich und gekennzeichnet sein

  • Regelmäßige Prüfung der Vorräte ist erforderlich

Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro. Durch wassergefährdende Stoffe verursachte Umweltschäden können zu Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe führen.

Welches Ölbindemittel ist das richtige für mich?

Die Wahl des richtigen Ölbindemittels hängt von mehreren Faktoren ab:

Art der zu bindenden Flüssigkeit

  • Mineralöle wie Motoröl, Hydrauliköl oder Schmieröl

  • Kraftstoffe wie Diesel, Benzin oder Heizöl

  • Pflanzliche Öle und Fette

  • Lösungsmittel auf Kohlenwasserstoffbasis

Einsatzort und Untergrund

  • Innenbereich mit glatten Böden:
    Optimal sind Bindevliese in Form von Matten, Rollen oder Schlangen. Sie sind sauber in der Handhabung und besonders effizient auf Hallenboden, Werkstattflächen oder unter Maschinen.

  • Außenbereich mit rauen Oberflächen
    Granulate eignen sich besonders für Asphalt, Beton oder Pflastersteine. Sie haften auch bei Wind und Wetter und sind ideal für Verkehrsflächen.

  • Gewässer
    Ölsperren, Ölschleier und schwimmfähige Ölbindemittel sind speziell für den Einsatz auf Wasser konzipiert. Sie bleiben dauerhaft an der Oberfläche und nehmen nur Öl auf.

  • Mobile Einsätze
    Für Feuerwehr und Notdienste sind Granulate in Säcken die erste Wahl. Sie sind schnell ausgebracht und vielseitig einsetzbar.

Menge der zu bindenden Flüssigkeit

  • Kleine Tropfmengen (bis 1 Liter)
    Ölbinde-Kissen und -Schlangen sind ideal für punktuelle Leckagen oder vorbeugende Maßnahmen unter Maschinen.

  • Mittlere Leckagen (1-10 Liter)
    Bindevlies-Matten oder -Rollen bieten ausreichend Kapazität und lassen sich flexibel auf die Größe der Verschmutzung anpassen.

  • Große Leckagen (ab 10 Liter)
    Kombinationen aus Ölsperren zum Eindämmen und großflächigen Bindevliesen zum Aufnehmen sind hier die richtige Wahl.

Häufigkeit des Einsatzes

  • Vorbeugend und dauerhaft
    Unterlegmatten auf Rollen eignen sich für permanente Maschinenunterlagen. Sie lassen sich je nach Bedarf zuschneiden und bieten langfristigen Schutz.

  • Gelegentliche Wartung
    Praktische Mehrfachpackungen von Matten und Schlangen halten Sie für Wartungsarbeiten oder Reparaturen flexibel gerüstet.

  • Notfallvorsorge
    Not-Sets mit verschiedenen Formaten (Matten, Schlangen, Kissen) sorgen dafür, dass Sie für unterschiedliche Schadensszenarien vorbereitet sind.

Ölbindemittel entsorgen: So geht‘s

Die fachgerechte Entsorgung von Ölbindern erfordert die Einhaltung mehrerer rechtlicher Vorgaben aus Abfall-, Gefahrstoff- und Gefahrgutrecht. Folgen Sie dieser Anleitung, um Ölbindemittel sicher und gesetzeskonform zu entsorgen:

1

Abfallschlüssel zuordnen:

Ordnen Sie dem Abfall vor der Entsorgung einen Abfallschlüssel gemäß Abfallverzeichnis-Verordnung zu.

2

Getrennte Lagerung sicherstellen:

Vermischen Sie keine verschiedenen Abfälle mit Gefahrstoffen wie Ölen. Stellen Sie für jede Gefahrstoffart angemessene Abfallbehälter bereit und beachten Sie während der betrieblichen Zwischenlagerung die Vorgaben des Gefahrstoffrechts.

3

Schutzmaßnahmen bei Umfüllarbeiten einhalten:

Falls Sie Abfälle von einem kleineren in einen größeren Behälter umfüllen müssen, halten Sie die erforderlichen zusätzlichen Schutzmaßnahmen konsequent ein.

4

Versandstücke richtig kennzeichnen:

Sorgen Sie als Verpacker dafür, dass alle Versandstücke für den Transport ausreichend und korrekt gekennzeichnet sind, um die Anforderungen des Gefahrgutrechts zu erfüllen.

DENSORB® Bindemittel mit Zuverlässigkeits-Versprechen

Fazit: Ölbindemittel: Schnelle Hilfe bei Verschmutzungen

Ölbindemittel sind gesetzlich vorgeschrieben und schützen Mitarbeitende sowie die Umwelt wirksam vor den Folgen von Ölaustritten. Bereits kleinste Mengen Öl können große Wassermengen verunreinigen – ein Tropfen kann rechnerisch bis zu 600 Liter Wasser unbrauchbar machen, schnelles Handeln ist hier entscheidend. DENSORB® Bindevliese saugen Öle bis zum 16-fachen ihres Eigengewichts auf, weisen Wasser ab und verursachen deutlich geringere Entsorgungskosten als Granulate.

Finden Sie im DENIOS-Sortiment das passende Ölbindemittel für Ihre Anforderungen: von Matten und Schlangen bis hin zu mobilen Notfall-Sets. In den Leckage-Notfalltrainings der DENIOS Academy üben Sie unter Anleitung von Gefahrstoffexperten die richtige Anwendung unter realen Bedingungen. Weitere Informationen zu Ölunfällen, Leckagemanagement und praktische Lehrvideos finden Sie im DENIOS Magazin.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Ölbindemitteln

Im Folgenden finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Ölbinder.

Was bindet Öl am besten?

Bindevliese aus Polypropylen sind am effektivsten, um Öl zu binden. Sie nehmen bis zum 16-fachen ihres Gewichts an Öl auf, arbeiten schneller als Granulate und verursachen geringere Entsorgungskosten. Für raue Oberflächen im Außenbereich oder sehr heiße Flüssigkeiten sind Granulate die bessere Wahl.

Was kann ich als Ölbinder nehmen?

Es gibt verschiedene Arten von Ölbindern für unterschiedliche Einsatzbereiche:

  • Bindevliese (Matten, Rollen, Kissen, Schlangen) für Werkstätten und Industrieanlagen

  • Granulate für Straßen, raue Oberflächen und Außenbereiche

  • Ölsperren zur Eindämmung auf Gewässern

  • Ölschleier zur Entfernung von Ölfilmen auf Wasser

Wie verwende ich Ölbindemittel?

Ölbindemittel streuen Sie als Granulat direkt auf die verschmutzte Fläche. Das Material absorbiert das Öl innerhalb weniger Minuten und kann anschließend aufgekehrt und fachgerecht entsorgt werden.

Schritt-für-Schritt-Anwendung:

  1. Prävention: Legen Sie Bindevliese vorbeugend unter Maschinen oder auf gefährdete Flächen aus.

  2. Bei Leckagen: Grenzen Sie ausgetretenes Öl zunächst mit Schlangen (Socks) ein, um die Ausbreitung zu stoppen.

  3. Absorption: Decken Sie die Verschmutzung mit Bindemittel-Matten, Kissen oder Granulat ab. Bei festen Untergründen (z. B. Beton) kann Granulat mit leichtem Druck eingearbeitet werden.

  4. Optimale Wirkung: Bei kaltem oder zähflüssigem Öl kann die Viskosität durch Erwärmen (z. B. mit Heißluft oder warmem Wasser) reduziert werden, damit das Bindemittel besser wirkt.

  5. Aufnahme: Lassen Sie das Material das Öl vollständig aufsaugen (Einwirkzeit beachten).

  6. Entsorgung: Kehren Sie das gesättigte Bindemittel zusammen und entsorgen Sie es gemäß den lokalen Umweltvorschriften und der Gefahrstoffverordnung.

Wie lange muss Ölbindemittel einwirken?

Ölbindemittel wirkt innerhalb von 30 Sekunden bis 5 Minuten. Flüssige Bindevliese saugen Öl meist in 1-2 Minuten auf, Granulate benötigen 2-5 Minuten. Die genaue Einwirkzeit hängt von der Ölmenge, Viskosität und Temperatur ab.

Wie entsorge ich Ölbindemittel?

Ölbindemittel ist als Sondermüll über einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb zu entsorgen. Sammeln Sie das verbrauchte Material in geeigneten, flüssigkeitsdichten und verschlossenen Behältern, kennzeichnen Sie diese mit dem entsprechenden Abfallschlüssel gemäß Abfallverzeichnis-Verordnung und lagern Sie unterschiedliche Gefahrstoffe getrennt. Die Entsorgung erfolgt durch thermische Verwertung unter Einhaltung gesetzlicher Emissionsgrenzwerte.

Wissen zu Ölbindemitteln

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