DENIOS SE
Dehmer Straße 54-66
32549 Bad Oeynhausen

Tel.: +49 5731 753-0
Fax: +49 5731 753-197
E-Mail: info@denios.de
Internet: www.denios.de

Rettungszeichen

(53 Artikel in 377 Ausführungen)

Rettungszeichen kennzeichnen im Notfall lebensrettende Bereiche: Fluchtwege, Notausgänge, Rettungswege, Sammelstellen, Notruftelefone und Erste-Hilfe-Einrichtungen in Arbeitsstätten sowie öffentlichen Gebäuden. Normierte Rettungsschilder gemäß ASR A1.3/DIN EN ISO 7010, erkennbar an weißen Piktogrammen auf grünem, quadratischem Grund, gewährleisten eine einheitliche, international verständliche Fluchtwegkennzeichnung. DENIOS bietet Ihnen langnachleuchtende Rettungszeichen in diversen Größen, Materialien und Ausführungen für höchste Sicherheit im Alltag.

53 von 53 Produkten
DENIOS Betriebsausstattung
Alles für eine umfangreiche Ausstattung für Ihren Betrieb!

Sicher, effizient und zuverlässig – rundum sorglos mit DENIOS als Partner für eine optimale Betriebsausstattung!

Rettungszeichen von DENIOS

Rettungszeichen können Leben retten: Sie zeigen Menschen im Notfall den schnellsten Weg ins Freie und helfen dabei, Erste-Hilfe-Einrichtungen oder Sammelstellen zu finden. Damit sie ihre Schutzfunktion zuverlässig erfüllen, müssen Rettungsschilder internationalen Normen entsprechen, auch bei Dunkelheit erkennbar bleiben, an den richtigen Stellen lesbar angebracht sein und allgemein verständlich sein.

Welche Fluchtwegkennzeichnung ist notwendig?

Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten legen fest, welche Anforderungen an Sicherheitskennzeichnungen und Leitsysteme für den Notfall gelten. Sie geben u.a. vor, welche Fluchtwege eingehalten werden müssen und wie die entsprechende Kennzeichnung gestaltet sein muss. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, anhand dieser Vorgaben einen Flucht- und Rettungsplan für den Betrieb zu erstellen. Dabei müssen je nach Mitarbeiteranzahl bestimmte Abstände eingehalten werden. Außerdem sind dabei besondere Gegebenheiten zu beachten, beispielsweise falls der kürzeste Fluchtweg durch eine Ex-Zone führt. Alternative Routen und sichere Fluchtmöglichkeiten sollten schon bei dem Bau der Betriebsstätte beachtet werden.

Fluchtwege müssen klar mit den entsprechenden Hinweisschildern gekennzeichnet werden. Diese müssen an geeigneten Stellen angebracht werden. Zusätzlich sollten auf deren Grundlage regelmäßig Räumungsübungen durchgeführt werden.

Für sicherheitsrelevante Hinweise wie Rettungswege und Brandschutz sind dauerhafte Rettungszeichen-Schilder anzubringen. Kurzfristige Änderungen können auch durch Leucht- oder Schallzeichen kommuniziert werden. Die Einrichtung beider Rettungszeichen richten sich nach der Gefährdungsbeurteilung. Doppelte oder überflüssig gewordene Sicherheitszeichen sollten entfernt werden, um im Notfall keine Verwirrung zu erzeugen.

So setzen Sie die DIN EN ISO 7010 in der Praxis richtig um:

  • Bestand sichten: Ermitteln Sie, welche Sicherheitszeichen bereits vorhanden sind und ob sie noch gültig sind.
  • Aktualisierung durchführen: Tauschen Sie nicht mehr normgerechte Fluchtweg-Symbole gegen die neuesten Versionen aus.
  • Team einweisen: Sorgen Sie dafür, dass alle Beschäftigten die neuen Symbole verstehen.
  • Maßnahmen festhalten: Dokumentieren Sie alle Änderungen nachvollziehbar.
  • Wartung etablieren: Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen Lesbarkeit und Zustand der Kennzeichnung.

Wichtig: Die derzeit gültige ASR A1.3 basiert auf der Fassung vom März 2013, die in den Folgejahren um Regelungen zur Leuchtkraft und zu Kennzeichnungen ergänzt wurde. Verbindlich sind ausschließlich Sicherheitszeichen nach DIN EN ISO 7010. Ältere Zeichen, die nicht in dieser Norm enthalten sind, sind nicht mehr zulässig.

Bedeutung der Rettungszeichen

Rettungszeichen arbeiten mit universell verständlichen Piktogrammen, die keine Sprachkenntnisse voraussetzen. In unserer globalisierten Arbeitswelt mit internationalen Mitarbeitenden und Besuchern ist diese sprachunabhängige Kennzeichnung von Rettungswegen elementar. Die harmonisierte Symbolik sorgt dafür, dass jede Person Fluchtwege schnell und zuverlässig erkennt, unabhängig von Herkunft und kulturellem Hintergrund.

Die einheitliche Farbgebung verstärkt die Erkennbarkeit: Das leuchtende Signalgrün (RAL 6032) signalisiert Sicherheit und Rettung, während das Signalweiß (RAL 9003) der Piktogramme für maximalen Kontrast sorgt. Diese Farbkombination unterscheidet Rettungszeichen klar von Warnzeichen (gelb), Verbotszeichen (rot) oder Gebotszeichen (blau).

Notausstiege kennzeichnen besondere Fluchtmöglichkeiten: Rettungsfenster zur Evakuierung, Fluchtleitern und Rettungsleitern sowie Notausstiege, die nach dem Zerschlagen einer Scheibe erreichbar sind.

Erste-Hilfe-Einrichtungen müssen klar gekennzeichnet sein und umfassen:

  • Erste Hilfe (Verbandkästen, Sanitätsräume)

  • Arzt (medizinische Versorgungsstelle)

  • Krankentrage (Transport verletzter Personen)

  • Defibrillator (Verhinderung des plötzlichen Herztods)

  • Notdusche (schnelle Kühlung und Säuberung nach Unfällen)

  • Augenspüleinrichtung (Sofortspülung nach Gefahrstoffkontakt)

  • Notruftelefon (gebührenfreie Verbindung zur Rettungsstelle)

  • Sammelstelle (festgelegter Treffpunkt für Evakuierungen)

Langnachleuchtende Rettungszeichen für Sichtbarkeit im Notfall

Rettungszeichen an Fluchtwegen müssen auch bei Stromausfall oder Dunkelheit erkennbar bleiben: Diese Anforderung ist in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A1.3 und ASR A2.3 festgeschrieben. Seit der Novellierung der Arbeitsschutzregeln im März 2022 gelten verschärfte Anforderungen: Rettungs- und Brandschutzzeichen müssen überall langnachleuchtend sein, wenn keine Sicherheitsbeleuchtung vorhanden ist.

Die Leuchtdichte muss mindestens der DIN 67510-1:2020-05, Leuchtdichte-Klasse C entsprechen. Rettungszeichen mit 55/8 mcd/m² sind nicht mehr zulässig und müssen ausgetauscht werden. Das Mischen verschiedener Qualitäten ist nicht gestattet.
Wenn Sicherheitszeichen nach ASR A1.3 (Technische Regel für Arbeitsstätten) mit geringerer Leuchtkraft (z.B mit 55/8 mcd/m²) eingesetzt werden, muss sichergestellt werden, dass trotzdem die Sicherheitswirkung gewährleistet ist. Das bedeutet z. B. eine Gefährdungsbeurteilung durchführen.

Bei DENIOS erhalten Sie nachleuchtende Rettungszeichen mit 150/22 mcd/m², die alle aktuellen Anforderungen erfüllen und auch bei schwierigen Lichtverhältnissen zuverlässig sichtbar bleiben.

Wichtig: Die ausreichende Anregung der langnachleuchtenden Materialien muss durch eine entsprechende Beleuchtung am Montageort sichergestellt werden. Dabei sind insbesondere die Beleuchtungsstärke, die Beleuchtungsdauer und die Beleuchtungsart (z. B. Lichtquelle, Lichtfarbe, Ausstrahlwinkel) am Anreicherungsort so einzurichten, dass die Materialien im Notfall nach dem Ausfall der Allgemeinbeleuchtung noch erkennbar nachleuchten. Auch LED-Leuchten sind für diesen Zweck geeignet. Beachten Sie dabei bitte die unveränderte Beleuchtungsstärke, Lichtfarbe und den Ausstrahlwinkel. 

Frage: Sind Rettungszeichen mit einer Leuchtdichte von 55/8 mcd/m² noch zulässig, wenn eine Sicherheitsbeleuchtung vorhanden ist? Sonst würde es ja keinen Sinn ergeben, diese noch zu verkaufen.

Kaufkriterien für das passende Rettungsschild

Bringen Sie Rettungszeichen immer oberhalb von Türen und Durchgängen an. Die Schilder müssen entlang des gesamten Fluchtwegs durchgängig sichtbar sein. Die Schildergröße richtet sich nach der Erkennungsweite – dem größtmöglichen Abstand, bei dem das Zeichen noch lesbar ist. Bei Unsicherheit wählen Sie das größere Format.

Schildergröße (B x H in mm) Maximale Erkennungsweite
100 x 100 Bis ca. 10 m
150 x 150 Bis ca. 15 m
200 x 200 Bis ca. 20 m
300 x 300 Bis ca. 30 m
1200 x 600 (XXL) Über 30 m

Die Wahl der Schilderform hängt von den räumlichen Gegebenheiten in Ihrem Unternehmen ab:

  • Flachschilder (90° Lichtstreuung): Standard-Wandmontage für frontale Kennzeichnung

  • Nasenschilder (180° Sichtbarkeit): Bessere Sichtbarkeit aus mehreren Richtungen, empfohlen für große Hallen und Räume sowie lange Flure

  • Fahnenschilder (90° beidseitig): Ragen in den Raum hinein, optimal für lange Gänge und Flure – früher erkennbar

Auch das Material spielt beim Kauf von Rettungszeichen eine Rolle. Hier ein Überblick über verfügbare Werkstoffe, Einsatzbereiche und Vorteile.

Material Eigenschaften Einsatzbereich Vorteile
Folie (selbstklebend) Flexibel, leicht Glatte Innenflächen Kostengünstig, einfache Montage
Kunststoff Robust, langlebig Innen- und geschützte Außenbereiche Widerstandsfähig, behält Lesbarkeit auch unter extremen Bedingungen
Aluminium Wetterbeständig, stabil Außenbereiche, raue Industrieumgebungen Höchste Langlebigkeit, für extreme Bedingungen geeignet

Sicherheit durch normgerechte Rettungszeichen – jetzt kaufen

Rettungszeichen retten im Ernstfall Leben. Mit normgerechten Rettungsschildern nach DIN EN ISO 7010 schaffen Sie klare Orientierung für alle Personen in Ihrem Unternehmen und erfüllen die Anforderungen des Gesetzgebers. DENIOS unterstützt Sie mit Rettungszeichen und Fluchtweg-Symbolen in verschiedenen Materialien, Größen und Ausführungen – für maximale Sicherheit in lebensbedrohlichen Situationen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Rettungszeichen

Im Folgenden finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Rettungsschilder und Rettungszeichen.

Welche Rettungszeichen sind Pflicht?

Fluchtwege, Notausgänge, Erste-Hilfe-Einrichtungen und Sammelstellen müssen gemäß Arbeitsstättenverordnung mit einer entsprechenden Beschilderung gekennzeichnet werden. Die konkret erforderlichen Schilder ermitteln Sie durch eine Gefährdungsbeurteilung gemäß § 6 ArbSchG. In Betrieben mit Gefahrstoffen sind zusätzlich Notduschen- und Augenspül-Zeichen erforderlich. Die Kennzeichnung muss durchgängig vom Arbeitsplatz bis ins Freie erfolgen.

Müssen alte Rettungszeichen ausgetauscht werden?

Der Austausch alter Rettungszeichen ist nicht pauschal vorgeschrieben, aber der aktuelle Stand der Sicherheitskennzeichnung muss erfüllt sein. Veraltete oder nicht mehr klar erkennbare Zeichen sollten zügig ersetzt werden, und bei Änderungen oder Neubauten sind neue, normkonforme Zeichen nach DIN EN ISO 7010, ASR A1.3 Pflicht.

Welche Größe brauchen Rettungszeichen?

Die Schildergröße richtet sich laut Arbeitsstättenrichtlinie ASR A1.3 nach der Erkennungsweite: Das ist der Abstand, aus dem das Zeichen sichtbar sein muss. Typische Mindestgrößen in Abhängigkeit von der Erkennungsweite sind: 100 x 100 mm bis 10 m, 200 x 200 mm bis 20 m, 300 x 300 mm bis 30 m. Bei Unsicherheit wählen Sie das größere Format.

Wann sind langnachleuchtende Rettungszeichen erforderlich?

Langnachleuchtende Rettungszeichen sind immer dann Pflicht, wenn keine Sicherheitsbeleuchtung oder Notbeleuchtung vorhanden ist. Seit März 2022 muss die Leuchtdichte mindestens DIN 67510-1, Klasse C entsprechen (150/22 mcd/m²). Ältere Schilder mit 55/8 mcd/m² sind nicht mehr zulässig.

Welche Schilderform für welchen Einsatzbereich?

Flachschilder (90° Streuung) sind für die Standard-Wandmontage gedacht, Nasenschilder (180° Streuung) eignen sich für große Hallen, während Fahnenschilder lange Gänge und Flure sicherer machen.

Wo kann ich normgerechte Rettungszeichen online kaufen?

Bei DENIOS können Sie Rettungszeichen online kaufen: normgerecht nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3. Sie erhalten zertifizierte Qualität in verschiedenen Materialien (Folie, Kunststoff, Aluminium), Größen und Ausführungen. Wenn Sie Rettungsschilder kaufen möchten, profitieren Sie von der großen Auswahl und fachkundiger Beratung zur optimalen Fluchtwegkennzeichnung.

Wissen zum Thema

Lade...
Wir beraten Sie gerne!

Rufen Sie uns an oder füllen Sie das Formular aus, wir melden uns umgehend bei Ihnen zurück.

Mo – Do: 8:00 – 17:00 Uhr | Fr 8:00 – 15:00 Uhr