Warnzeichen
(72 Artikel in 194 Ausführungen)Warnzeichen (auch Warnschilder genannt) nach ASR A1.3 und DIN EN ISO 7010 weisen mittels eindeutiger Symbole beziehungsweise Piktogramme auf Gefahren wie explosionsfähige Atmosphären, ätzende Stoffe oder elektrische Spannung hin. Bei DENIOS erhalten Sie normgerechte Warnzeichen als Schilder, Aufkleber und Markierungsbänder in verschiedenen Materialien und Größen.
28 von 72 Artikeln wurden geladen
Warnzeichen von DENIOS
Warnzeichen erkennen Sie am gelben Dreieck mit schwarzem Piktogramm. Sie entsprechen den Normen ISO 7010 und ASR A1.3 und müssen in gefährdeten Arbeitsbereichen gut sichtbar angebracht werden. Durch ihre einheitliche Gestaltung sind die sofort verständlich – unabhängig von Sprache oder Vorwissen. DENIOS bietet diese Warnzeichen als selbstklebende Folien, Aluminium-, Kunststoff- und Edelstahlschilder sowie in langnachleuchtenden Ausführungen an, jeweils in Standardgrößen von 100 mm bis 400 mm.
Farben und Bedeutungen von Warnzeichen
Warnzeichen gehören zu den Sicherheitszeichen und sind an ihrer gelben Signalfarbe (RAL 1003), der dreieckigen Form und den schwarzen Piktogrammen zu erkennen. Diese Farbkombination unterscheidet sie klar von Gebotszeichen (blau), Verbotszeichen (rot-weiß) und Rettungszeichen (grün).
Anders als Gebots- oder Verbotsschilder geben Warnzeichen keine konkrete Handlung vor. Sie machen vielmehr auf mögliche Gefahren aufmerksam und fördern umsichtiges Verhalten. Das Warnzeichen-Symbol zeigt die Art der Gefahr: Ein Blitzsymbol warnt vor elektrischer Spannung, eine Flamme vor feuergefährlichen Stoffen, ein Totenkopf vor giftigen Substanzen. Alle Piktogramme sind genormt und international verständlich – ganz ohne Text oder Sprachkenntnisse.
ISO 7010 und ASR A1.3: Die maßgeblichen Normen für Warnschilder
Seit Oktober 2012 regelt die DIN EN ISO 7010 europaweit die Gestaltung von Sicherheitszeichen wie Rettungsschildern, Verbotszeichen, Warnzeichen, Brandschutzzeichen und Gebotszeichen. Sie sorgt für einheitliche, sprachunabhängig verständliche Warnpiktogramme und wird regelmäßig um neue Warnzeichen-Symbole erweitert.
In Deutschland gilt zusätzlich die ASR A1.3 (Technische Regel für Arbeitsstätten). Die aktuelle Fassung von März 2022 definiert die Anforderungen an die Sicherheitskennzeichnung am Arbeitsplatz. Beide Regelwerke sind eng aufeinander abgestimmt: Warnzeichen nach ISO 7010 erfüllen automatisch auch die Vorgaben der ASR A1.3.
Einsatzorte: Wo Warnzeichen vorgeschrieben sind
Warnzeichen müssen überall dort angebracht werden, wo Gefährdungen für Mitarbeitende nicht vollständig durch technische oder organisatorische Maßnahmen beseitigt werden können. Die Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsstättenverordnung zeigt auf, welche Bereiche kennzeichnungspflichtig sind. Typische Einsatzorte sind:
Produktionshallen mit Maschinen
Bereiche, in denen mit Gefahrstoffen wie Säuren oder Laugen gearbeitet wird
Ladezonen mit Gabelstaplern
elektrische Betriebsräume und Hochspannungsanlagen
explosionsgefährdete Bereiche bei brennbaren Gasen oder Stäuben
Die Warnschilder sind gut sichtbar am Zugang zum Gefahrenbereich anzubringen, idealerweise in Augenhöhe (ca. 1,8 bis 2,2 Meter über Boden) und mit ausreichender Beleuchtung.
Materialien und Ausführungen für Warnzeichen
Warnzeichen sind in verschiedenen Materialien erhältlich, die sich nach Einsatzort und Anforderungen unterscheiden.
Selbstklebende Folien eignen sich für glatte Oberflächen im Innenbereich. Sie lassen sich schnell montieren und sind ideal für Büros, Lagerräume oder temporäre Kennzeichnungen.
Aluminiumschilder bieten höhere Robustheit für Außenbereiche, Werkstätten oder Produktionshallen. Sie widerstehen mechanischer Belastung und Witterungseinflüssen und können geschraubt oder genietet werden.
Edelstahlschilder zeichnen sich durch besondere Langlebigkeit und Korrosionsbeständigkeit aus. Sie eignen sich für anspruchsvolle Umgebungen mit hohen Hygieneanforderungen oder extremen Witterungsbedingungen.
Kunststoffschilder sind leicht, kostengünstig und vielseitig einsetzbar. Sie eignen sich für den Innen- und geschützten Außenbereich.
Langnachleuchtende Ausführungen sind vorgeschrieben, wenn keine Sicherheitsbeleuchtung vorhanden ist. Sie leuchten nach Stromausfall nach und sichern die Erkennbarkeit bei Dunkelheit. Das ist besonders wichtig für Fluchtwege und Notausgänge.
Die Standardgrößen reichen von 100 mm bis 400 mm Seitenlänge. Größere Formate sind für weitläufige Hallen oder große Betrachtungsabstände erforderlich. Kombinationsschilder verbinden Warnzeichen-Piktogramme mit Zusatztexten wie "Vorsicht! Automatischer Anlauf" oder „Vorsicht Schwebende Last“ und präzisieren so die Gefahr.
Langnachleuchtende Ausführungen sind vorgeschrieben, wenn keine Sicherheitsbeleuchtung vorhanden ist. Sie leuchten nach Stromausfall nach und sichern die Erkennbarkeit bei Dunkelheit. Das ist besonders wichtig für Fluchtwege und Notausgänge.
Warnzeichen kaufen: Normgerechte Kennzeichnung für Arbeitssicherheit
Warnzeichen nach ISO 7010 und ASR A1.3 sind ein wesentlicher Bestandteil der betrieblichen Sicherheitskennzeichnung. Sie erfüllen rechtliche Anforderungen und tragen dazu bei, Unfälle zu vermeiden und Mitarbeitende zu schützen. Die Auswahl des richtigen Materials, der passenden Größe und des korrekten Montageorts richtet sich nach Ihrer individuellen Gefährdungsbeurteilung. Bei Fragen zur normgerechten Kennzeichnung Ihrer Arbeitsstätte unterstützt Sie unser DENIOS-Fachberaterteam gerne.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Warnzeichen
Im Folgenden finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Warnzeichen und Warnschilder.
Was sind Warnzeichen und wozu dienen sie?
Warnzeichen sind gelbe dreieckige Sicherheitsschilder mit schwarzen Piktogrammen, die auf Gefahrenstellen hinweisen. Sie dienen der Unfallverhütung am Arbeitsplatz, fordern aber keine konkrete Aktion, im Gegensatz zu Gebots- oder Verbotszeichen. Arbeitgeber müssen sie anbringen, wenn Gefährdungen nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen ausgeschlossen werden können.
Welche Farbe haben Warnzeichen im Arbeitsschutz?
Warnzeichen in Deutschland besitzen einen gelben Hintergrund in der Farbe Signalgelb (RAL 1003), einen schwarzen Rand sowie ein schwarzes Piktogramm. Diese Farbkombination unterscheidet sie von Gebotszeichen (blau), Verbotszeichen (rot-weiß) und Rettungszeichen (grün) und sorgt für sofortige Erkennbarkeit.
Welche Vorschriften gelten für Warnschilder?
Warnschilder müssen nach DIN EN ISO 7010 und ASR A1.3 gestaltet sein. Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) verpflichtet Arbeitgeber, Gefahrenstellen zu kennzeichnen, wenn Risiken nicht anderweitig beseitigt werden können. Die Gefährdungsbeurteilung zeigt, wo Kennzeichnungspflicht besteht. Bei Einhaltung der ASR A1.3 gilt die Vermutungswirkung, das heißt: Der Arbeitgeber erfüllt die gesetzlichen Anforderungen.
Wann sollten Warnzeichen eingesetzt werden?
Warnzeichen müssen eingesetzt werden, wenn die Gefährdungsbeurteilung dauerhaft vorhandene Gefahren und Risiken aufzeigt, die nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen beseitigt werden können.
Wo kommen Warnzeichen zum Einsatz?
Warnzeichen kommen überall dort zum Einsatz, wo Gefährdungen für Mitarbeitende bestehen: in Produktionshallen, Werkstätten, Lagerbereichen, elektrischen Betriebsräumen, an Maschinen und Anlagen sowie in Bereichen mit Gefahrstoffen. Auch Ladezonen mit Staplerverkehr, Hochspannungsanlagen und explosionsgefährdete Bereiche müssen gekennzeichnet werden. Die Schilder werden in einer Höhe von 1,8 bis 2,2 Metern montiert.
Welche Materialien gibt es für Warnzeichen?
Warnzeichen sind als selbstklebende Folien, Aluminium- und Kunststoffschilder oder langnachleuchtende Ausführungen erhältlich. Folien eignen sich für Innenbereiche und glatte Oberflächen, Aluminium bietet Robustheit für Außenbereiche und mechanisch belastete Umgebungen. Langnachleuchtende Materialien sind vorgeschrieben, wenn keine Sicherheitsbeleuchtung vorhanden ist – sie erfüllen mindestens DIN 67510-1, Klasse C.
Welche Größen sind bei Warnschildern üblich?
Standardgrößen für Warnzeichen reichen von 100 mm bis 400 mm Seitenlänge. Die Wahl der Größe hängt vom Betrachtungsabstand ab: Kleinere Formate (100-200 mm) eignen sich für direkte Maschinenkennzeichnung, größere Formate (200-400 mm) für weitläufige Hallen oder große Entfernungen. Die Erkennbarkeit muss aus allen relevanten Blickwinkeln gewährleistet sein.
Wie langlebig sind Warnzeichen-Aufkleber?
Selbstklebende Warnzeichen aus Folie sind für den Innenbereich konzipiert und bieten bei normaler Beanspruchung eine Langlebigkeit von mehreren Jahren. Die Haltbarkeit hängt von Umgebungsbedingungen wie UV-Strahlung, Feuchtigkeit und mechanischer Belastung ab. Für Außenbereiche oder stark beanspruchte Umgebungen sind Aluminiumschilder langlebiger und widerstandsfähiger gegen Witterung und Abrieb.
Ab welcher Temperatur muss das Warnzeichen-Schild „Warnung vor heißer Oberfläche“ angebracht werden?
Das Warnzeichen muss angebracht werden, wenn die Gefährdungsbeurteilung ein Verbrennungsrisiko ergibt. Es gibt keine feste Temperaturgrenze. Die Bewertung hängt von Kontaktdauer, Material, gefährdetem Körperteil und weiteren Faktoren ab. Maßgeblich ist die Verbrennungsschwelle nach DIN EN ISO 13732-1.