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Funkenfreie Werkzeuge für Ex-Bereiche


Warum funkenfreie Werkzeuge?

In Ex-Bereichen sind funkenbildende Tätigkeiten oder offenen Flammen zu vermeiden.

Beim Schlagen mit handelsüblichen Stahlwerkzeugen können Funken entstehen. Gas-Luft-Gemische können durch diese Funken zur Explosion gebracht werden. In Arbeitsbereichen, in denen diese Gemische entstehen können oder in denen diese bereits vorhanden sind, muss das Entstehen zündfähiger Funken unter allen Umständen vermieden werden. Die Verwendung funkenfreier Werkzeuge ist nur eine, aber eine sehr wichtige Maßnahme in der Explosionsprävention im Unternehmen. Sie bestehen aus Speziallegierungen auf Kupferbasis. Für Ihre Verwendung sollten aber folgende Hinweise beachtet werden.

Hinweise zur Verwendung

Auch bei Verwendung funkenfreier Werkzeuge kann man die Entstehung zündfähiger Funken nie ganz ausschließen. Daher empfehlen sich folgende Maßnahmen:

  • Rostige oder mit Leichtmetallanstrich versehene Oberflächen bei der Arbeit mit Öl oder Wasser benetzen
  • Idealerweise sollte Rost bereits im Vorhinein entfernt werden
  • für eine gute Belüftung des Arbeitsraumes und des Arbeitsplatzes ist  zu sorgen
  • Behälter, Apparate und Rohrleitungen sind unter Umständen mit Schutzgas zu füllen
  • Sorge tragen, dass keine Funken durch herabfallende Werkstücke oder andere Gegenstände entstehen können
  • Darauf achten, dass die Arbeitskleidung frei von Eisenteilen ist

Hinweise zur Wartung

Schwarzes Ausrufezeichen auf gelbem Dreieck: bei diesem Zeichen ist Vorsicht und höchste Achtung geboten.

Funkenfreie Werkzeuge sind aus möglichst wenig harten Legierungen gefertigt. Aus diesem Grund sind sie empfindlicher als Stahlwerkzuge. Das ist beim Gebrauch zu berücksichtigen. Treten Abnutzungserscheinungen auf, ist es zweckmäßig, die Werkzeuge rechtzeitig zu warten. Es ist in diesem Zusammenhang auch wichtig, dass jedes Werkzeug nur für die ihm zugedachten Aufgaben verwendet wird, nicht etwa Meißel als Brechstange oder normale Schraubenschlüssel als Schlagschlüssel. Kunden sollten bei der Wartung diese Vorkehrungen beachten:

  1. funkenfreie Werkzeuge aus Kupfer-Beryllium, wie z.B. Spachtel, Schraubendreher, Zangen usw., dürfen aus verschiedenen Gründen keinesfalls in der gleichen Weise nachgeschliffen werden wie Werkzeuge aus Stahl
  2. Bei einer Erwärmung über 250°C geht die Gebrauchseigenschaft der Legierung Kupfer-Beryllium weitgehend verloren und das Werkzeug weist dann nur noch die Härte von Kupfer auf. Es wird also praktisch unbrauchbar!

Deshalb sollten Werkzeuge aus CuBe (Kupferberyllium) ausschließlich nass geschliffen werden. Dies unterbindet die beim Schleifen entstehenden Stäube und Dämpfe, deren Einatmen gesundheitsschädlich sein kann. Das Tragen von weiterer Schutzkleidung ist Pflicht. Das Nachschmieden von Werkzeugen aus CuBe empfehlen wir nicht!

 

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